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Hartz IV-Familien gehen leer aus
Gleich zu Beginn des neuen Jahres 2010 steigen die Kindergeldsätze um 20 Euro. Aber von Hartz IV betroffene Familien mit Kindern gehen leer dabei aus. Gemäß § 6 des Bundeskindergeldgesetzes gelten der Kinderzuschlag und das Kindergeld als Einkommen und müssen dem jeweiligen Kind zugerechnet werden. Dies hat auch für das Kindergeld Gültigkeit, welches der Bedarfsgemeinschaft angehörende Kinder erhalten, soweit es zur Sicherung des Lebensunterhaltes für das jeweilige Kind benötigt wird.
Klartext: Das Kindergeld wird beim ALG II oder bei der Sozialhilfe als Einkommen des Kindes oder des Kindergeldberechtigten angerechnet und die Leistung um die Erhöhung gekürzt. Kurz gesagt: Mit der Erhöhung des Kindergeldes werden die Hartz IV-Leistungen gekürzt.
Ebenso wenig profitieren die alleinerziehenden Hartz-IV-Empfänger von der Kindergelderhöhung: Neben dem Kindergeld wird auch Unterhalt beim ALG II als Einkommen gewertet und somit beim Regelsatz wieder abgezogen. In Deutschland sind über 40 % der Alleinerziehenden auf staatliche Hilfen angewiesen.
Eine Ungerechtigkeit, die man kaum in Worte fassen kann. Es sind doch besonders Kinder aus Hartz-IV-Familien die eine Erhöhung dringend benötigen. Bisher hat die Bundesregierung keinen Schritt unternommen, diese Regelung zu ändern, um damit den wirklich Bedürftigen zu helfen.
Wir fordern einen sofortigen Stopp vom „Märchen der Familienförderung“ und verlangen eine Familienpolitik, die sich für ALLE Familien einsetzt!
Ricarda Riefling
Quelle: NPD .. www.npd.de
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Der 11. November in Paris
Unsere Bundeskanzlerin Frau Merkel ist am 11. November in Paris eingetroffen, wo sie an einer Militärparade
zur Erinnerung an den 11. November 1918 teilgenommen hat. Wer weiss, was diese Teilnahme einer
deutschen Regierungschefin an einer französischen Siegerparade zum 1. Weltkrieg bedeutet, dem ist auch
bekannt, dass an diesem Tage vor 91 Jahren, Deutschland einem Waffenstillstand zustimmen musste, der
einer Kapitulation gleichkam. Eine unglaubliche Entscheidung der Kanzlerin. Noch nie hat ein deutsches
Regierungsoberhaupt an diesen Feierlichkeiten teilgenommen. Statt der eigenen Kriegstoten zu gedenken,
feiert sie gegen jegliche Moral die Niederlage des eigenen Landes.
Anmerkung: Der Krieg begann am 28. Juli 1914 mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien.
Am 30. Juli befahl Russland die Generalmobilmachung zur Unterstützung Serbiens. Daraufhin erklärte
das Deutsche Reich als Bündnispartner Österreich-Ungarns Russland am 1. August den Krieg. Er endete
mit einem Waffenstillstand im Wald von Compiègne am 11. November 1918. Das deutsche Elend begann.
Grosse deutsche Gebiete und Werte gingen zum Ende des ersten Weltkrieges an Frankreich.
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Sarrazins harte Worte zur Integrationsdebatte
Wieder einmal hört man böses von dem ehemaligen Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin. Jetzt wird er als Rassist,
Volksverhetzer und Ausländerfeind beschimpft wobei er doch wirklich nicht so unrecht mit seiner Kritik an der misslungenen
Integration türkischer und arabischer Einwanderer hat.
20 Prozent der Einheimischen sowie der Einwanderer in Berlin leben von Hartz IV und anderen Transfereinkommen.
Interessant! Mehr als doppelt so viele wie im Bundesdurchschnitt. Berlin ist also nicht nur die Bundeshauptstadt der
BRD, sondern auch noch die Hartz IV-Hauptstadt. Die größten Gruppen welche unterstützt werden sind Türken und
Araber. Diese Einwanderer sind die mit den prozentual höchsten Kosten und der geringsten Integrationsbereitschaft.
Sarrazin: „Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder
nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.“
Warum darf aber keiner das sagen was im letzten Integrationsbericht der Bundesregierung und in einer Berliner Migrantenstudie
steht? Von allen Einwanderern sind die Muslime weiterhin am wenigsten integriert. 30 Prozent haben
keinen Bildungsabschluss, das Abitur schaffen nur 14 Prozent. Doch dies war schon alles lange bekannt.
Dass hier verschiedene Einwandergruppen miteinander verglichen werden, wird sogar in diesem Land noch erlaubt
sein. Obwohl, wer weiß. Vermutlich gibt es auch hier einen schönen neuen Paragraphen alà 130!
In einer repräsentativen Emnid-Umfrage für die „Bild am Sonntag“ stimmten 51 Prozent der 501 Befragten Sarrazins
Aussage zu, ein Großteil der arabischen und türkischen Einwanderer sei „weder integrationswillig noch integrationsfähig“.
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Der Paragraf 130 des Strafgesetzbuches gegen Volksverhetzung
Unterbindung der freien Meinungsäußerung! Heiß geliebter Paragraph 130!
Er ist das Allheilmittel gegen böse, rechte Naziaufmärsche Weil im Jahr 2005 der Paragraf gegen Volksverhetzung
verschärft worden ist, hat so mancher Richter auf Kommunal- und Landesebene, sich an diesen Paragraphen
geklammert. Und diesen Paragrafen 130 des Strafgesetzbuches hat das Bundesverfassungsgericht am
17. November bestätigt. Ein weiterer Maulkorb für das deutsche Volk und seine angeblich so freie Meinungsäußerung
– eben angeblich. Dennoch, der Paragraph findet auch in hohen Kreisen seine Kritiker. Paragraph 130
verletzt die Meinungsfreiheit, denn der Paragraph bestraft ausschließlich die Verherrlichung von NS-Propaganda.
Für alle anderen politischen Äußerungen, so zum Beispiel der Verherrlichung des Stalin-Regimes mit Millionen
von Toten, scheint der Paragraph nicht zu gelten.
Paragraf 130 Absatz 4 des Strafgesetzbuches: „Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer öffentlich oder in einer Versammlung den öffentlichen Frieden in einer die Würde der Opfer verletzenden Weise dadurch stört, dass er die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft billigt, verherrlicht oder rechtfertigt“ |
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Der demographische Wandel im Konsens zur etablierten Familienpolitik
Es scheint zunächst als lege der fortschreitende demographische Wandel nicht mehr im Fokus der medialen Berichterstattung. Füllte das Thema kurzzeitig die Tagesblätter der etablierten Zeitungen, ist derzeit kaum mehr was darüber zu lesen. Vielmehr wird die Veränderung der Altersstruktur in Deutschland von Industrie und Politik als Chance verstanden. Statt präventive gegen den Wandel vorzugehen, werden vielmehr Konzepte entwickelt um die alternde Gesellschaft als Wählerstimmen zu gewinnen.
Historisch konnte die Sterblichkeitsraten durch die hohen Geburtenraten kompensiert werden. Erstmalig im 21. Jh. ist ein enormer Überhang der Sterblichkeitsrate erkennbar. Dem sogenannten „goldenen Zeitalter“ von Ehe und Familie folgt zwischen 1965 und 1975 durch Individualisierungstrends in der Gesellschaft, aber auch durch die verbesserten Möglichkeiten der Schwangerschaftsverhütung, ein starker Geburtenrückgang. Seitdem ist die Geburtenhäufigkeit auf einem derart niedrigem Niveau verblieben. Das Altern der Bevölkerung basiert nunmehr sowohl auf dem niedrigen Geburtenniveau als auch auf der hohen Lebenserwartung!
Im Jahr 2006 sind in Deutschland 672.000 Kinder zur Welt gekommen. Bereits der Vergleich zum Jahr 1964, in dem 1.357.000 Kinder geboren wurden, zeigt die Dimension des Geburtenrückgangs an. Die Geburtenzahlen haben sich in dieser Zeit nahezu halbiert! Dem gegenüber steht die stetig wachsende ausländische Bevölkerung. Lebten im Jahr 1976 weniger als zwei Millionen Ausländer in Deutschland, sind es gegenwärtig laut Statistik knapp 7 Millionen Personen, was einem Anteil von ca. 8% entspricht. Rund 15 Millionen Einwohner in Deutschland haben einen Migrationshintergrund, ihr Anteil beläuft sich damit auf 19%.Viele sehen in den wachsenden Zahlen von Migranten keine Bedrohung, sondern eine Chance und ein „ideales Mittel“ um den Entwicklungen entgegen zu wirken.
Die Altersstruktur der Personen mit Migrationshintergrund ist deutlich jünger als die der deutschen Bevölkerung. Bei den unter 5-Jährigen stellen Personen mit Migrationshintergrund sogar knapp ein Drittel der Bevölkerung insgesamt. Welche sozialen Konfliktsituationen mit dem starken Wachstum der ausländischen Bevölkerung entsteht, muss an dieser Stelle wohl nicht weiter verdichtet werden!
Global betrachtet zeigen sich sehr differenzierte demographischen Entwicklungen. Während in Europa eine Stagnation der Bevölkerung erfolgt, wird Asien lt. Expertenprognosen durch ein starkes Wachstum geprägt sein. Die Weltbevölkerung sprengt jegliche Dimensionen!
Das Altern der Bevölkerung kann nicht mehr gestoppt werden. Das Altern wird vor allem deshalb stattfinden, weil es bereits im Altersaufbau der heutigen Bevölkerung angelegt ist. (Baby-Boom der 1950er und 1960er Jahre). Letztendlich können nur noch Sofortmaßnahmen die negative demographische Entwicklung aufhalten und das Rentensystem sichern. Diese sucht man allerdings auf politischer Ebene vergeblich! Nach dem aktuellen Haushaltsentwurf 2009 werden gerade mal 6,4 Mrd. € für die Rubrik „Familie“ veranschlagt. Das ab Januar 2009 in Kraft getretene Familienleistungsgesetz kostete dem Bund rund 2 Mrd. €. In Anbetracht der exorbitanten Summen, welche der Bund in die Rettungspakete der Banken legt, dürften die einseitigen politischen Interessen der Herrschenden schnell klar werden!
Der Wechsel vom Erziehungsgeld zum Elterngeld, der neue Kinderzuschlag, das
gestaffelte Kindergeld sowie der Ausbau der Kinderbetreuung, seien alles Ergebnisse, von denen sehr viele Familien profitieren. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der rückläufigen Geburtenzahlen. Nicht zuletzt die im Februar veröffentlichte Zahl der steigenden Geburtenrate beflügelte Ursula von der Leyen. Im Sonnenlicht der medialen Berichterstattung schien sie die Hauptrolle des Erfolgsstreifens „Familienpolitik“ zu spielen. Mit der Hiobsbotschaft aus Wiesbaden endete das Werk schnell in einer Tragödie. Die Prosa der gelungenen Familienpolitik dient allenfalls noch als kabarettistischer Stoff, jedoch keinesfalls mehr um Wählerstimmen zu fangen. Das statistische Bundesamt hat nachgewiesen, dass die voreilige Erfolgsmeldung des Ministeriums über einen angeblichen Geburtenanstieg in Deutschland als Erfolg ihrer Familienpolitik nicht den Tatsachen entspricht. Im Jahr 2008 wurden 8.000 Kinder weniger als noch im Vorjahreszeitraum geboren.
Das Elterngeld, das Anfang 2007 das vorherige Erziehungsgeld abgelöst hat, markiert sogar nach Aussagen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein vorbildliches Exempel für wirksame Familienpolitik. Faktisch zeichnet sich die Politik von der Leyens, welche mehr einem Placebo als einer tatsächlichen Ursachenbekämpfung entspricht, einzig und allein in weiter rückläufigen Geburtenraten ab.
Während das ehemalige Erziehungsgeld der Mutter 24 Monate 300 € einräumte, gestattet das neue Elterngeld erwerbstätigen Eltern, die ihre Berufstätigkeit unterbrechen oder ihre Erwerbstätigkeit auf höchstens 30 Stunden wöchentlich reduzieren, eine Elterngeldleistung in Höhe von mindestens 67 % des wegfallenden Nettoeinkommens, höchstens jedoch 1.800 Euro. Das Elterngeld beträgt mindestens 300 € und kann maximal 12 Monate in Anspruch genommen werden. Diese 12 Monate gelten allerdings nur, wenn der Vater des Kindes 2 Monate Erziehungsurlaub in Anspruch nimmt. Eltern, die in der Elternzeit ein Geschwisterkind planen und mit dem Elterngeld kalkulieren, müssen sich beeilen. Nur wenn das weitere Kind in dem Jahr geboren wird, in dem die Mutter noch Elterngeld vom ersten Kind bezieht, wird für die Berechnung des Elterngeldes für das Geschwisterkind auf das Erwerbseinkommen vor der Geburt des ersten Kindes zurückgegriffen. Ist dies nicht der Fall, gilt die Mindestgrenze von 300 €.
In Anbetracht dieser Thematik wird deutlich, wer die Gewinner der Reform sind – Einkommensstarke Ein-Kind-Familien. Mütter sozial schwacher Familien werden dazu getrieben möglichst schnell wieder zum Beruf zurück zu kehren. Aus finanziellen Gesichtspunkten ist nicht an weitere Geschwisterkinder zu denken. Selbst wenn trotz aller feministischen Indoktrination tatsächlich der Wunsch nach mehreren Kindern besteht, ist es sehr unwahrscheinlich innerhalb 10 Monate nach Geburt des ersten Kindes das zweite Kind auf die Welt zu bringen. Alle bundesrepublikanischen Maßnahmen zielen allein darauf ab, Mütter so schnell wie möglich wieder in den Beschäftigenstand zu stellen um die Arbeitskraft so billig wie möglich zu halten und entsprechend viele Arbeitskräfte an den Markt zu binden. Je größer die Anzahl der Arbeitsuchenden, um so billiger der einzelne Arbeitnehmer. Unterstützend wirkt hier natürlich auch der massive Ausbau an Kindertagesstätten, den sich das Ministerium auf die Fahne schreibt.
Ziel des ab 1. Januar 2009 in Kraft getretenen Kinderförderungsgesetzes ist es unter anderem bis 2013 bundesweit für jedes dritte Kind unter drei Jahren einen Platz in der Kita oder in der Tagespflege zu schaffen. Bewusst wird eine frühzeitige Betreuung von Kleinkindern gefördert. „Das Kinderförderungsgesetz ist ein Torso, weil es Angebote bewusst nur für solche Kinder schaffen will, deren Eltern erwerbstätig sind und sich für eine außerhäusliche Betreuung entscheiden. Eltern, die ihre Kleinkinder selbst betreuen, stehen im Regen. Wahlfreiheit geht anders“, so der Präsident des Familienverbands Dr. Albin Nees. Die Inszenierung des neuen Gesetzes verfolgt wiederum nur eine Absicht: Eine möglichst frühe Rückkehr der Mütter in den Beschäftigtenstand.
Als ob die misslungenen Maßnahmen nicht schon genug wären, setzt die scheinbare Erhöhung des Kindergeldes dem familienpolitischen Versagen dabei das I-Tüpfelchen auf. Effektiv handelt es sich bei der Erhöhung des Kindergeldes für das erste und zweite Kind um einen lapidaren Betrag von 10 Euro auf 164 Euro monatlich sowie für das dritte Kind um 16 Euro auf 170 Euro. Für das vierte und jedes weitere Kind liegt eine Erhöhung um 16 Euro auf dann 195 Euro vor. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sozial schwache Familien völlig außen vor gelassen werden. Kinder aus Hartz IV Familien, haben von dieser - sowie von weiteren Erhöhungen - nicht einen Groschen mehr in der Tasche und werden daher finanziell völlig ausgegrenzt, weil jegliches propagierte Geld vom Regelsatz komplett gleich wieder abgezogen wird.
Um die Wählerstimmen jener sozial schwachen Familien nicht ganz zu verlieren, stellte das Familienministerium doch noch ein Almosenpaket bereit. Kinder und Jugendliche aus Familien, die von Hartz IV (SGB II) oder Sozialhilfe (SGB XII) leben, erhalten bis zum Abschluss der Jahrgangsstufe 10 jeweils zu Beginn des Schuljahres einen zusätzlichen Betrag von 100 Euro. Damit soll die notwendige Ausstattung mit Schul- und Unterrichtsmaterialien wie Ranzen, Stifte, Hefte, usw. sichergestellt werden. Die Behörden vor Ort können sich nachweisen lassen, ob das Geld auch tatsächlich für Schulmaterial ausgegeben wurde. Insgesamt gleicht der einmalige Betrag zu Beginn eines Schuljahres doch eher einem Tropfen auf den heißen Stein als dass er hilft nachhaltig Armut zu bekämpfen.
Ohne übertreiben zu wollen, korrelieren die familienpolitischen Rahmenbedingungen allesamt mit den sozialen Menschenrechten. Das Recht auf Familie, in ihrer ursprünglichen Fassung, wird dem deutschen Bürger durch den stetig wachsenden finanziellen und gesellschaftlichen Druck entsagt. Kaum eine Frau des 21. Jahrhunderts kann sich voll und ganz auf die Betreuung ihrer Kinder konzentrieren.
Ein kurzer Blick ist hinreichend um die Lage zu analysieren: Völlig abgehetzt, körperlich erschöpft und geistig entkräftet erreicht die berufstätige Mutter am späten Nachmittag die Tore der Kindertagesstätte, Zuhause angekommen bleiben gerade noch ein paar Minuten für eine gemeinsamen Mahlzeit. Viele Väter sehen Ihre Kinder, aufgrund von zu wenig regionalen Arbeitsplätzen, nur am Wochenende. Gespräche und gemeinsame Erlebnisse fehlen im zeitgemäßen pseudofamiliären Umfeld völlig! Die Mutter, unterliegt dem schlechten Gewissen ohne etwas beisteuern zu können - sie ist unmächtig, kann sich nicht dagegen wehren und resigniert letzten Endes im Verzicht auf weitere Kinder. Partnerschaften zerbrechen am fehlenden familiären Alltag und sogenannte „pach-work-Familien“ entstehen.
Alles in allem wirkt es, als wolle man unsere Familie sowie die Strukturen unserer Gesellschaft und damit unsere Zukunft zerstören. Hier ist ein Paradigmenwechsel notwendig: Mutterschaft ist als der wertvollste aller Berufe anzuerkennen. Sodann wird es auch bald wieder ausreichend junge Frauen geben, die diesen wertvollsten aller Berufe ergreifen möchten und dadurch der demographischen Katastrophe ein Ende setzen!
Trotz aller feministischen Beeinflussung gibt es entschieden viele Frauen, die Ihre naturgegebene Aufgabe als Mutter und Hausfrau mit Liebe und Freude erfüllt. Nicht weil es sich dabei um „ewig Gestrige“ handelt, sondern weil der Wunsch des Mutterseins ein fester Bestanteil unserer Volksseele ist. Gibt es doch kaum etwas bewegender und wertvolleres als unsere Kinder! Sie sind die Gestalter unserer Zukunft! Deshalb bilden familienpolitische Maßnahmen eine der verantwortungsvollsten und wichtigsten Aufgaben einer Gemeinschaft.
„Gender-Mainstreaming“ – Gleichberechtigung oder Gehirnwäsche?
Was haben die ehemals rot-grüne - und die jetzige CDU-SPD-Bundesregierung gemeinsam? Sie alle wollen die Menschheit grundlegend verändern und allen voran die Familienministerin Ursula von der Leyen. Es geht um „Gender-Mainstreaming“ (GM). Nur wenige Menschen in der BRD wüßten etwas mit diesem Begriff anzufangen, würden sie auf der Straße hierzu befragt werden. Und doch handelt es sich um eine Lebensregel der EU- und somit auch der BRD, die hemmungslos von oben nach unten durchgesetzt wird. Hauptschlagworte sind in diesem Zusammenhang offiziell „Gleichstellung“ und „Gleichbehandlung“, bis hin zur „Nichtdiskriminierung“.
Denn „Gender-Mainstreaming“ ist mittlerweile Leitprinzip für alle Bundesbehörden. Was die rot-grüne Bundesregierung im Jahr 2000 ins Rollen brachte, wird unter CDU-SPD weiter vorangetrieben. Auch in zwölf Bundesländern wurden Kabinettbeschlüsse zur konsequenten Umsetzung von „Gender-Mainstreaming“ in Landespolitik und -verwaltung getroffen, so z.B. in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg.
Auf der Weltnetzseite des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend heißt es: »GM bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt. «
Wo die Feministinnen bis jetzt mit ihren Ideen an die Grenzen der Natur gestoßen sind, versuchen sie sich nun selbst als Menschenschaffer und setzen sich über jegliche Schöpfung hinweg. Die biologischen Geschlechter werden abgeschafft und somit das „Problem Mann“ endgültig gelöst.
Die Journalistin Bettina Röhl beschreibt in der Zeitschrift „Cicero“ den Sinn und Zweck von GM treffend:
»“Gender-Mainstreaming“ heißt im Klartext: kompletter Umbau der Gesellschaft und Neuerfindung der Menschheit. „Gender-Mainstreaming“ ist eine Art totalitärer Kommunismus in Sachen Sex und Geschlechterbeziehung. Mädchen in die GM-Förderprogramme, Jungs in die „Gender-Mainstreaming“-Umerziehungsschule, wo sie die historischen Verbrechen der Männer an den Frauen büffeln. Und die Familie? Abgeschafft. Nur schwach kann GM verbergen, daß hier eine Art pseudowissenschaftlicher „Rassismus“ und letztlich auch Sexismus zwischen den Geschlechtern initiiert wird, an dessen Ende eine männerlose Welt stehen könnte. Eine Allmachtsphantasie.«
Die US-Amerikanerin Judith Butler, eine glühende GM-Verfechterin, bezeichnet die „Gender“-Theorie als »gemeinsamen Schirm für alle Gendernauten und sexuell Gesetzlosen, ein Dach für Lesben, Bisexuelle, Schwule und Hinübergeschlechtliche«.
„Gender“ spiegelt also die Milieutheorie wieder. Es beschreibt die kulturelle Erziehung der Geschlechter, wonach es nur unterschiedliche Geschlechter gibt, weil die Gesellschaft sie dazu erzieht. Typische Verhaltensmuster und Interessen werden ignoriert und als anerzogen abgetan. Jeder Mensch erhält ein neues, ein „soziales“ Geschlecht, welches er völlig unabhängig von seinem „biologischen“ Geschlecht frei wählen kann. Sogar die geschlechtliche Zuneigung zwischen Frau und Mann sei, so ein Grundgedanke, patriarchalische Unterdrückung, die die Frauen in „Zwangsheterosexualität“ gefangen halte.
Diese Geisteshaltung ist nicht neu. Schon Simone de Bevoir hat 1949 in ihrem Buch „Das andere Geschlecht“ den Satz geprägt: »Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird dazu gemacht. «
Dementsprechend ist die Einteilung der neugeborenen Kinder in Mädchen und Jungen reine Willkür und kann genauso gut in dicke und dünne Kinder erfolgen.
John Money, ein 1921 geborener, in den USA lebender Psychiater war der Mann der ersten Stunde in Sachen „Gender-Theorie“. Money wollte durch Menschenversuche beweisen, das es kein biologisches Geschlecht gibt. Sein Versuchsobjekt war Bruce Reimer und knappe 2 Jahre alt. Er vollzog, da das Kind bei einer Beschneidung verstümmelt worden war, eine Geschlechtsumwandlung. Fortan wurde Brenda, wie Bruce jetzt hieß als Mädchen gekleidet und erzogen. Aber Brenda rebellierte. Weder die verabreichten Hormone, noch die ständigen Umerziehungssitzungen bei John Money ließen aus Bruce ein Mädchen werden. „Sie“ prügelte sich mit Jungs und pinkelte im stehen. Mit 14 Jahren erfuhr Brenda „ihre“ wahre Identität. Fortan nahm er sein natürliches Geschlecht wieder ein und ließ, soweit es möglich war, die Geschlechtsumwandlung rückgängig machen. Mit 23 Jahren heiratete er eine Frau, bevor er sich 2004, aufgrund seiner körperlichen und seelischen Qualen, mit 38 Jahren selbst das Leben nahm.
Oberwohl Money`s widernatürlicher Versuch bereits Ende der siebziger Jahre gescheitert war, wird an der „Gender-Theorie“, der erlernten Geschlechterrollen, festgehalten, ja schlimmer noch, sie wird seit 1999 durch den Amsterdamer Vertrag erst richtig vorangetrieben.
Neu ist jedoch, daß diese kranken und widernatürlichen Gedanken jetzt von Regierungsebene abgesegnet und sogar gefördert werden. „Gender-Mainstreaming“ ist das erklärte Ziel der Bundesregierung und wird von allen Parteien des Bundestages mitgetragen.
Seit 2001 veranstaltet die Bundesregierung jährlich den so genannten „Girl`s Day“. Er dient dazu, Mädchen die „männlich“-dominierten Berufe wie Gerüstbauer, Dachdecker, Techniker schmackhaft zu machen. Im Gegenzug sollen sich Jungen für die so freiwerdenden typisch „weiblichen“ Berufe wie Hebamme, Erzieherin, Krankenschwester, Altenpflegerin interessieren. Dies geschieht in dem seit knapp drei Jahren laufenden Projekt „Neue Wege für Jungs“ als Ergänzung zum oben genannten „Girl`s Day“.
Die Mutter, sofern es sie überhaupt noch gibt, Vollzeit außer Haus und der liebe, verständnisvolle Papa „Stillenderweise“ in der glücklichen Hausvaterrolle. Was den Frauen nicht mehr zugemutet werden kann und soll, das machen dann ab jetzt die Männer. Schöne neue Welt!
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt verschiede Broschüren zur „Gender-Theorie“ heraus. Eines der Hefte („Körper, Liebe Doktorspiele“), welches 2007 auf öffentlichen Druck vom Markt genommen wurde ruft zur wechselseitigen Stimulierung der Geschlechtsorgane von Eltern und Kleinkind auf. Laut BZgA ist die Broschüre auf große Zustimmung gestoßen und wurde in den letzten Jahren ca. 650.000-mal an Eltern, Kindergärten und Familienbildungsstätten verteilt. Wofür man eigentlich nach vernünftigem Menschenverstand wegen Pädophilie ins Gefängnis gehört, wurde öffentlich vom Bundesfamilienministerium empfohlen und gefördert.
In dem aktuellen Liederheft „Nase, Bauch und Po“ für den Kindergarten werden die Kinder zu sexuellen Spielen und Selbstbefriedigung angeregt. In dem Lied „Buhbuh“ für Jungen heißt es u. a. »… Ja das ist mein Pullermann, mit dem ich prima pullern kann. Da hängen noch zwei Kullern dran, in einem Beutelchen, oh Mann. …Und fass ich ihn mal an, den kleinen Penismann,….dann ist mir manchmal so, als ob er das gut leiden kann« Aber auch für die Mädchen ist das Gegenstück vorhanden:»…Sie ist nicht nur zum pullern da und wenn ich sie berühr, ja, ja dann kribbelt sie ganz fein…. « Es geht hierbei eindeutig um die Frühsexualisierung der Kinder ab dem 1. Lebensjahr mit Anleitung zu Sexspielen und Rollentausch.
Aber die Beeinflussung der Kinder geht noch weiter. In dem Buch „Verstaatlichung der Erziehung – Auf dem Weg zum neuen „Gender-Menschen“ von Gabriele Kuby heißt es unter Anderem: »Ab 10 Jahren setzen in den Schulen die Werbung- und Schulungsmaßnahmen zur Homosexualität ein, noch nicht überall so krass, wie in Berlin, Hamburg und München, aber mit einheitlicher Ausrichtung. Eine „Handreichung für weiterführende Schulen“ des Senats von Berlin zum Thema „Lesbische und schwule Lebensweisen“ ist eine ausgefeilte Anleitung zur Homosexualisierung der Schüler…..«
Die Hinarbeitung auf alleinige sexuelle Interessen bei der vor allen Dingen die eigene Lustbefriedigung im Mittelpunkt steht, lässt eine Vorbereitung auf die klassische Rolle als Eltern und verantwortungsvollen Partner nicht mehr zu. Es findet vielmehr die Heranbildung einer geschlechts- und damit identitätslosen Masse statt. Denn ohne Identität ist der Mensch wurzellos und dadurch ein manövrierfähiges Individuum. Da bekommt der Ausbau der Krippenplätze doch eine ganz neue Qualität. Es fügt sich alles zusammen.
Offene Diskussionen über „Gender-Mainstreaming“ hat es bis jetzt aus gutem Grund nicht gegeben. Würde die Bevölkerung wirklich über die Hintergründe und Ziele aufgeklärt, wäre der dahinter stehende krankhafte Geist sichtbar und das Prinzip „GM“ verbannt. Angesichts der vielfältigen Kritik, hat auch Ministerin von der Leyen zwar den Begriff „Gender-Mainstreaming“ aus dem ministeriellen Sprachschatz gestrichen, nicht aber die Handlungsweise.
Eine große Vorsicht in der fremd betreuten Kinder- und Jugendarbeit ist geboten, damit wir dieser naturfeindlichen Theorie durch Aufklärung entgegentreten können. Denn kaum einer weiß, was wirklich hinter „Gender“ steckt.
Zum Schluß noch mal ein Zitat von Gabriele Kuby:
„Es geht um die Schaffung des neuen Menschen für die „schöne neue Welt“ der geschlechtsvariable, bindungslose Mensch, den kaum mehr etwas anderes interessiert als seine eigene Triebbefriedigung. Mit ihm und ihr kann der Staat, der immer eine Tendenz zur Diktatur hat, alles machen.“
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Das deutsche Volk schwindet und die Probleme werden immer größer
Der erhoffte Anstieg von Geburten durch das neue Elterngeld blieb
aus. Die Mehrheit aller Antragsteller erhielt nur die Mindestförderung
von 300 Euro im Monat. Damit ist der Beweis erbracht, daß es der Bundesregierung
um Einsparung des Erziehungsgeldes für diese Mütter ging. Denn diese
Mindestförderungsbezieherinnen hätten vorher in der Regel 24 Monate
lang 300 Euro erhalten und nicht nur 12 Monate, wie es die Elterngeldregelung
vorsieht. Das ist eine klare Benachteiligung von fi nanziell schlechter gestellten
Müttern und Vätern! Vielen Familien war es vorher möglich, dem
Kind die Chance zu geben, nicht gleich im zarten Alter von einem Jahr in die
Krippe abgeschoben zu werden. Nun aber sollen die Mütter möglichst
schnell an irgendeinen Arbeitsplatz eilen, um der Wirtschaft die fehlenden billigen
Arbeitskräfte zuzuführen. Die Geburtenrate in 2006 war die niedrigste
seit Bestehen der BRD. 672.675 Neugeborene – wovon eine hohe Zahl sog.
Migrantenkinder sein dürften – lassen uns traurig erkennen, daß
Deutschland in ein grausames und tristes Zeitalter hineingeht, ein Zeitalter
mit viel zu wenig Kindern. Der Verwaltungsapparat unseres Landes – von
Staat kann keine Rede mehr sein – schafft sich seine ebensverweigerer,
weil er selbst das Leben verneint. Diesen Lebensverweigerern, die aus egoistischen
und meist materialistischen Gründen keine Kinder bekommen, sei jedoch prophezeit,
daß sie ein sehr einsames letztes Lebensdrittel erleben werden, und es
sei ihnen gesagt, daß sie mitverantwortlich für die große Krise
sind, in die wir hineinsteuern. Viele Eltern von Einzelkindern würden
gern noch 1-2 Kinder mehr bekommen, auch sie kapitulieren nicht selten aus wirtschaftlichen
Gründen - des Lebensstandards wegen. Wer die Lebensverweigerung aber angehen
möchte, der muß die Ursachen angehen: die liberalistische Vorstellung,
daß Menschen nur funktionierendes „Humankapital“ im Getriebe
einer durchökonimisierten Welt seien. Allein die familienpolitischen Maßnahmen,
wie sie die NPD vorsieht, werden wieder Kinderfreundlichkeit und Lust auf Familie
schaffen. Hierzu gehören neben fi nanziellen Hilfen eben auch die hohe
Wertschätzung der Elternleistung, die Bedeutung der Ehe als Verantwortungsgemeinschaft
und ein dichtes soziales Netz auch für junge oder alleinstehende Mütter
oder für Eltern, die Hilfe suchen bzw. brauchen und Kontakte wünschen.
Es gehört mehr zu einem familienfreundlichen Klima, als die
Realisierung des Berufes Mutter und des parallelen „Zweitjobs“ außer
Haus, welcher letztendlich viel Streß für die Mütter bedeutet.
Streß jedoch ist keine gute Ausgangsbasis für eine gesunde Familie
mit vielen fröhlichen Kindern. Es bedarf einer funktionierenden und solidarischen
Volksgemeinschaft, um Familien gedeihen zu lassen. Wer Familienpolitik in den
Bilanzbüchern entwirft, muß damit scheitern. Die materielle Absicherung
ist die eine Seite der Medaille, die andere ist die Geborgenheit, die
Sicherheit, das Vertrauen – all dies kann das abgewirtschaftete System
BRD nicht mehr bieten. Erst ein Volk, das sich bewußt zu seiner gemeinschaftlichen
Zukunft bekennt, wird wieder Ja zum Kind sagen.
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Frau Elke V. schrieb uns unlängst als Antwort auf die diesbezügliche
Frage:
„Ich möchte keine vergifteten Krüppel in die Welt setzen, in
eine Welt von Dreck, Chemie-Giftstoffen und dazu noch kurz vor dem 3. Weltkrieg!
... Sie verstehen uns nicht, dass wir in diese verpestete Welt keine Kinder
setzen, wir sie nicht, dass sie es tun. Deutschland wird nicht mit Kindern gerettet
werden, die Welt schon gar nicht. ...“
Hat die Frau nun Recht? Wenn man die o.g. Begründungen unmittelbar auf
sich wirken lässt, könnte man ihr sicher zustimmen. Aber so einfach
ist das nicht.
Zunächst einmal möchten wir die Frage aufwerfen, wann in unserer ereignisreichen
Geschichte es – mindestens aber seit der gewaltsamen Einführung des
Christentums durch Karl des Sachsenschlächters – überhaupt jemals
von Eltern „zu verantworten“ gewesen ist, Kinder in die Welt zu
setzen?! Etwa in der Zeit dieses Karls, als jeder Germane durch „andere
Denkart“ jederzeit mit dem Tode bedroht war, in jener Zeit als die Eltern
fürchten mussten, durch unbedachte Äußerungen der Kinder ihrer
Göttergläubigkeit den kirchlichen Schergen anzueignen. Oder als der
karolingische „Neuadel“ den 4. Stand der Leibeigenen aus freien
Bauern gemacht hatte. Sklaven im eigenen Lande, jeder Willkür des klerikalen
Adels ausgeliefert, jeder Schmach und jeder Schande und dies fortwirkend auf
die kommenden Geschlechter! Oder etwa in jenem Mittelalter, in denen die Kirche
bei unehelichen Geburten die Mütter in den Turm steckte und den Mann für
sich frohnen ließ. Vielleicht war es auch leichter zu verantworten Kinder
in jenem Mittelalter zu zeugen, in dem Pest und Cholera ganze Dörfer entvölkerten,
oder vielleicht war es günstiger jene Zeit des 30-jährigen Krieges
zu wählen, in dem marodierende entmenschte Bestien Europa nach Nahrungsmitteln
durchstrichen und Folterungen der Bevölkerung als selbstverständliche
„Gaudi“ mit dazu gehörten. Oder etwa jene Jahrhunderte in der
ganze Dörfer bis zu zweidrittel ihrer Frauen als „Hexen“ verloren?
Möglicherweise war es mindestens sicherer in jener Zeit zu gebären,
als in den Gründerjahren die neuen Fabrikherren Kinderarbeit bis zu 14
Stunden am Tag in Kohlebergwerken oder Fabriken, in Rauch und Dreck „bezahlten“
und die notleidenden Eltern sich glücklich schätzen durften, dass
ihnen ihre Sprösslinge ein paar Pfennige für karges Brot dazuverdienen
konnten. Das war ja aber nun schon die friedlichste Zeit, die wir seit etwa
800 n.d.Ztrg. überhaupt aufzuweisen hatten. Die o.g. sehr gekürzte
Auswahl mag hinreichend darstellen, dass es in der europäischen Geschichte
bis hin in die Neuzeit, seit den Gasangriffen des 1. Weltkrieges, vom 2.Weltkrieg
ganz zu schweigen, kaum mehr eine Zeit gegeben hat, in der man als verantwortungsbewusster
Mensch hätte Kinder zeugen dürfen!
Oder ist der Unterschied für unsere Kinder und für uns etwa größer,
ob sie enthauptet oder verbrannt werden, an der Pest sterben oder an chemischer
und radioaktiver Verseuchung?
Wir sehen da keinen wesentlichen Unterschied:
Sollen wir also nun auf Kinder verzichten? Nein und abermals nein!
Die o.g. Dame bezeichnet sich als Esoterikerin. Wie jedoch kann man als Wissende,
um die kosmische Ordnung solche Auffassungen vertreten? Ist dies nicht eher
die verständliche Meinung eines Alltagsmenschen der nur die äußeren
Umstände sieht und mangels tieferer Einsicht sein Urteil gründen muss?
Alles was auf dieser Welt geschieht, ist die Auswirkung von Handlungsgesetzmäßigkeiten,
die in der Natur der vielfältigen Menschenrassen und – Mischungen
begründet sind.
Wir Eingeweihten wissen, dass unser Dasein die Erfahrung, welche Erkenntnis
bringt, zum Inhalt hat. Leben und Tod, Tod und Leben sind nur Wandlungen der
Erscheinungsform des Seins, des Geistes oder des Gott. [...]
Von höherer Warte sind unsere Zeiten keineswegs schlimmer als früher.
Angst vor Verfolgung als „Hexe“ ist ebenso schlimm, wie die Angst
vor dem Atomkrieg (für den Einzelnen). Jeder kann schließlich nur
einmal im diesmaligen Erdendasein sein Leben verlieren oder dahinsiechen. Auch
würde die bewusste Ausschaltung der Kinderzeugung ein entscheidender Eingriff
in die göttlichen „Zuständigkeiten“ sein, denn das Leben,
das uns die Götter gaben, haben wir nicht geschaffen und haben deshalb
auch kein Recht es auszuschalten.
Unsere menschliche Aufgabe und Verantwortung besteht vielmehr darin, die uns
anvertraute Erde und das Leben darauf so gut wie wir es eben vermögen zu
erhalten, zu wahren und zu betätigen. Wir haben lediglich im Sinne des
aufsteigenden Lebens für dessen natürliche Fort- und Hinaufzeugung
zu sorgen, aber nicht das Recht, in blinder Vermessenheit Leben auszuschalten,
weil wir glauben damit künftigen Geschlechtern Leid zu ersparen.
Dieses Denken gab auch Martin Luther den weisen Satz ein:
„Wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch einen Apfelbaum
pflanzen!“
Wir wissen doch, dass alles was geschieht unserer Erfahrung und Bewusstseinserweiterung dient, das gerade das Entsetzliche, Furchtbare uns rascher als alles andere reifen lässt. Wie könnten wir da Menschenleben verhindern wollen? Würden wir nicht den Ast absägen, auf dem wir selber sitzen? In wem sollten wir wiedergeboren werden, wenn wir keine Kinder haben? Wie sollte die Menschheit reifen, ohne die Lehren dieser Welt begriffen zu haben?
Darüber hinaus ist es insbesondere eine germanische Eigenschaft sich auf dem jeweiligen Daseinsplane unter allen Umständen zu behaupten!
Solange noch die geringste Möglichkeit besteht, dürfen wir aus kosmischen
Gründen diesen Plan nicht aufgeben, solange noch ein Funken Kraft und Leben
zum Widerstand gegen die lebensfeindlichen Kräfte in uns ist, denn –
wie Napoleon einmal sagte – „Nur die Sache ist verloren, die man
aufgibt!“
Was aber könnte für einen solchen Kampf geeigneter sein, als viele
Kinder?
Ich meine jedenfalls das Kinder nicht nur unser Volk, sondern auch die Welt
retten können!
Gastbeitrag von Herrn Adolf S. / Armanenorden
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Die Frankfurter Schule
Auf Initiative des reichen Unternehmersohnes und Studenten der Wirtschafts-
und Sozialwissenschaft Felix Weil, erfolgte 1923 die ministerielle Genehmigung
für die Errichtung eines Institutes für Sozialforschung an der Universität
Frankfurt. Weil sorgte auch für die finanzielle Unterstützung des
Institutes, dass zwar lose an die Universität angegliedert war, aber seine
Eigenständigkeit behielt. Direktor wurde der in Rumänien geborene
Jurist Carl Grünberg, der sich ausdrücklich zum Marxismus als Wissenschaftliche
Methode bekannte. Als 1930 Max Horkheimer das Institut übernahm, wurde
neben Karl Marx auch Sigmund Freud zum Leitstern erhoben und eine enge Zusammenarbeit
mit dem ebenfalls in Frankfurt gegründeten „Institut für Psychoanalyse“
angestrebt. Die Lehren von Marx und Freud wurden nun besonders durch Erich Fromm
den neuen Verhältnissen angepasst und im Dienste der marxistischen Absichten
umgedeutet, um die geistige Grundlage zur revolutionären gesellschaftlichen
Umwälzung zu schaffen. Aus dem klassischen Marxismus wurde so der „Neomarxismus“.
Aus der Psychoanalyse von Freud wurde der „Biologismus“ entfernt
und dafür die marxistische „Milieutheorie“ (entgegen jeglicher
wissenschaftlicher Erkenntnisse wurden die Erbanlagen verleugnet und die Entwicklung
des Menschen ausschließlich den Einflüssen der Umwelt zugeschrieben)
eingeführt.
Etwa
ein Vierteljahr nach Horkheimers Arbeitsbeginn kam Theodor Adorno, der eigentlich
Wiesengrund hieß, als Privatdozent nach Frankfurt.
Die marxistisch-kommunistische Ausrichtung dieses Institutes, mehrere Angehörige
waren Mitglieder der ehemaligen KPD, und die bekannte Tatsache, dass mit seinem
Direktor ausnahmslos alle Angehörigen des inneren Kreises und auch fast
alle Mitglieder dem Judentum angehörten, führte 1933 zur Auflösung.
Durch Horkheimer war jedoch bereits 1931 aus Vorsicht in Genf ein Zweiginstitut
eingerichtet worden und das gesamte Vermögen nach Holland überführt,
so dass die Arbeit mit den alten Mitgliedern im Ausland nahtlos weitergehen
konnte.
1934 emigrierte das „Institut für Sozialforschung“ mit den
meisten seiner Mitarbeiter in die USA und konnte dort innerhalb der Columbia-Universität
in New York seine Tätigkeit fortsetzen. Es wurde weiterhin von Weil unterhalten
und erhielt dort die notwendigen Räumlichkeiten kostenlos. Später
übernahmen zwei dortige Komitees die finanzielle Unterstützung.
Am weitesten von den „Frankfurtern“ ging Herbert Marcuse, der an
verschiedenen deutschen Universitäten Philosophie studierte, bevor er 1933
nach Genf emigrierte und ein Jahr später mit den anderen an dem „Institute
for Social Research“ arbeitete. Von 1942-1950 arbeitete er für das
State Department in Washington, danach lehrte er an verschiedenen Universitäten.
In seinen Analysen entwirft Marcuse das Bild eines völlig manipulierten
und gleichgeschalteten Menschen, der total in das herrschende kapitalistische
System integriert ist und sich kritiklos damit identifiziert. Da dies besonders
auf die Arbeitsklasse zutrifft, müsse der revolutionäre Anstoß
von den Intellektuellen, von diskriminierten Minderheiten und den „Befreiungsbewegungen“
der Dritten Welt ausgehen. Die Notwendigkeit konkreter systemüberwindender
Aktionen ist dabei von Marcuse immer besonders betont worden. Von ihm stammt
auch das Gebot, „dass wir uns selbst freimachen müssen, bevor wir
eine freie Gesellschaft schaffen können“.
1937 schrieb Horkheimer in Zusammenarbeit mit Adorno eine grundlegende Kritik
an den Positivismus (philosophische Denkweise, die nur in dem unmittelbar Wahrgenommenen
eine sichere Grundlage der Erkenntnis sieht, also nur Tatsachen oder Sinneswahrnehmungen
für wirklich hält) unter dem Titel „Traditionelle und kritische
Theorie“. Die traditionelle Theorie nehme die Gesellschaft, wie sie gerade
ist und analysiere lediglich ihr Funktionieren. Politik würde damit zur
Sozialtechnologie. Die kritische Theorie der Gesellschaft hat dagegen die Menschen
als die Produzenten ihrer gesamten historischen Lebensformen zum Gegenstand.
Sie beruft sich auf die Konflikte und den Wandel in der Gesellschaft und versucht
sie zum besseren (?) zu transformieren (umzuwandeln).
Sie vertraten ausschließlich die „Milieutheorie“. Würde
man also die Bedingungen der Umwelt verändern, würden auch die Menschen
sich verändern können.
Die „Frankfurter“ waren überzeugt, absolute Wahrheiten zu besitzen.
Sie hatten ein Bild vom Menschen, von richtigen Bedürfnissen, von wirklichem
Fortschritt, von echter Emanzipation usw., aber die Menschen verhielten sich
nicht entsprechend. Anstatt nun ihr Menschenbild zu korrigieren, haben sie die
Ursachen nur in den gesellschaftlichen Verhältnissen, bestenfalls noch
in der Psyche der Menschen gesucht, Dass die Ursachen auch in der Natur des
Menschen liegen könnten, zogen sie nicht in Erwägung. Gesellschaftliche
Verhältnisse, die der Natur des Menschen widersprechen, sind nicht realisierbar,
daran werden die linken Ideologien letztendlich immer wieder scheitern.
Bald nach Kriegsende traten 1946 Vertreter der Stadt Frankfurt und er Rektor
der dortigen Universität an Horkheimer heran und baten ihn, mit seinem
Institut wieder an den Main zurückzukehren. Erst nachdem ihm der Erhalt
seiner inzwischen angenommenen amerikanischen Staatsbürgerschaft zugesichert
war, folgte Horkheimer dem Ruf auf den für ihn neu eingerichteten Lehrstuhl
für Soziologie und Philosophie an der Universität in Frankfurt. Eine
Zweigstelle des Instituts blieb in New York.
Adorno weilte auch bereits wieder in Deutschland und gefördert vom American
Jewish Committee arbeiteten beide gemeinsam mehrere Studien über Vorurteile
aus. In ihrer Untersuchung zur Authoritarian Personality ging es ihnen um die
Entwicklung verschiedener Skalen zur Beurteilung des faschistischen Charakters.
Im Einzelnen um eine
• Ethnozentrismus-Skala zur Feststellung antisemitischer Tendenzen
• Polit-ökonomische Konservativismus-Skala zur Einkreisung der bürgerlichen
Verhältnisse im Kapitalismus
• Faschismus-Skala zur Ermittlung persönlich-psychologischer Merkmale
Horkheimer und Adorno arbeiteten folgende Merkmale des faschistischen Charakters heraus:
Eine starre Bindung an herrschende Werte, in erster Linie konventionelle Mittelschichten-Werte
wie äußerlich korrektes und unauffälliges Benehmen und Aussehen,
Tüchtigkeit, Sauberkeit, Erfolg bei gleichzeitiger menschenverachtender
pessimistischer Anthropologie, der Bereitschaft, an wüste und gefährliche
Vorgänge in der Welt zu glauben und überall sexuelle Ausschweifungen
zu wittern; ein ausgeprägt hierarchisches Denken und Empfinden mit Unterwerfung
unter idealisierte Autoritäten der Eigengruppe und Verachtung für
Außengruppen und alles Abweichende, Diskriminierte, Schwache; Abwehr von
Selbstreflexion, Sensibilität und Phantasie, bei gleichzeitiger Neigung
zu Aberglauben und stereotyper Fehl-Wahrnehmung der Realität.
Sie deuteten Faschismus und Antisemitismus auch als Kehrseite der unvollendeten
Zivilisation; als Ohnmachtserfahrung der Individuen angesichts der modernen
kollektivistischen Gesellschaft.
Ihr Anliegen war die „Suche nach Merkmalen der Persönlichkeitsstruktur,
die als Produkt gesellschaftlicher Verhältnisse die Anfälligkeit gegenüber
faschistischen Parolen erklären könnten“. Ihr Rat zur Umerziehung
des deutschen Volkes wurde von den Siegern zu einem regelrechten Programm entwickelt.
So machten sich Begründer und Adepten der Frankfurter Schule bald nach
der deutschen Niederlage an die Arbeit.
Das deutsche Volk als Ganzes wurde als ein seit Generationen fehlgeleitetes
und psychologisch in die Irre geführtes Gemeinwesen angesehen und nun zum
Objekt einer totalen charakterlichen Umerziehung erklärt. Es sollte mit
den neuen Methoden der Sozialpsychoanalytik ein antiautoritäres, demokratisches
und friedliches Volk werden, damit dann endlich ewiger Frieden auf Erden herrsche.
Führende Vertreter der Frankfurter Schule erhielten nach dem 2. Weltkrieg
in Westdeutschland wichtige Stellen an Hochschulen und wurden zu einflussreichen
Lenkern der öffentlichen Meinung. Mangels anderer erlaubter Vorbilder wurden
sie ab Mitte der 50er Jahre zunehmend zu Leitfiguren großer Teile der
akademischen Jugend.
Ein besonderes Betätigungsfeld wurde die deutsche Lehrerschaft und der
Lehrkörper der Hochschulen sowie alle Verantwortlichen bei Presse und Rundfunk.
Lizenzen für Zeitungsverlage in Deutschland erhielten z.B. nur tiefenpsychologisch
einschlägig untersuchte und für geeignet befundene Personen. Wünschenswerte
Merkmale waren nach dem in Bad Orb eingerichteten Durchleuchtungszentrum: Frühe
sexuelle Betätigung, Konflikte im Elternhaus, besonders zum Vater, kritische
Grundhaltung zu allen Werten und Ablehnung von Traditionen. Mit scheinhumanitären
Forderungen wie: Demokratisierung der Gesellschaft, Aufhebung der Herrschaft
des Staates, Befreiung (Emanzipation) von allen Zwängen und Unterdrückungen,
optimales Glück für den Einzelnen u.v.m. – alles Schlagworte,
die das wirkliche politische und gesellschaftliche Leben vernebelten –
wurden viele unbedarfte und geschichtlich unwissende Mitläufer gewonnen.
Ein wesentlicher Teil des Einflusses der Frankfurter Soziologen ging auf ihre
geschickte Wortstrategie zurück, durch die in betrügerischer Weise
auflösende und zersetzende Inhalte mit scheinbar sozialen und menschenfreundlichen
Begriffen bezeichnet wurden.
Entgegenstehende Meinungen aber wurden durch konstruierte Verbindung zum Faschismus
abgewertet und diffamiert. In das durch Umerziehung erzeugte geistige Vakuum
konnte die neomarxistische Irrlehre nach Verdrängung und Ausscheidung der
Kriegsgeneration in den Hochschulen Fuß fassen und ihre Anschauung auf
die akademische Jugend verbreiten.
An den westdeutschen Hochschulen war die durch die Frankfurter Schule hervorgegangene
„Politologie“ ein Treibriemen der Umerziehung geworden. Dieses bis
dahin unbekannte Fach der „Politischen Wissenschaft“ wurde 1949
auf Drängen der US-Stäbe gegen Bedenken der deutschen Soziologen und
Juristen eingeführt. Die USA erklärten sich großzügig bereit,
zunächst alle neu zu errichtenden Lehrstühle dieses Faches mit Emigranten
aus Amerika zu besetzen.
Man lehrte die Schüler über die nach einer Anlaufzeit entsprechend
ausgebildeten Lehrer, alle Werte wie Pflicht, Ordnung, Ehrlichkeit, Treue, Elternliebe,
Ehrfurcht, Sittlichkeit zu hinterfragen und suggerierte sogar, dass körperliche
Sauberkeit faschistoid sei (bis hier eine neue Läuseplage etwas bremste).
Unter der Schirmherrschaft der „Frankfurter“ erschienen Bücher
über das Bombenbasteln und die Stadtguerilla wie über die soziale
Notwendigkeit, zu klauen.
Das traditionelle Geistesleben der Deutschen aber, die klassischen Philosophen
wurden herabgewürdigt und in Misskredit gebracht. Die dem deutschen Denken
fremden Lehren dagegen verbreitet. Die Arbeit z.B. wurde wie bei Marx als Strafe
angesehen. Den traditionellen Schulen der Strafrechtler und anderen Soziologieschulen
wurde der Kampf angesagt. Die Zöglinge der links ausgerichteten Politologen
und Soziologen besetzten dann auch die leitenden Posten in den Massenmedien
und staatsbürgerlichen Vereinigungen, besonders auch in den Volkshochschulen.
Begriffe wie Tradition, Elite, Volk oder Gemeinsinn, Disziplin oder Pflichtbewusstsein
wurden nur noch belächelt.
Objektiver Geschichtsunterricht wurde immer mehr abgeschafft und durch exemplarisches
Lernen, vor allem von Konfliktsituationen, Revolutionen und einseitiger Vergangenheitsbewältigung
ersetzt. Zahlreiche Sekundärwissenschaftler kehrten in den Schullehrbüchern
das unterste zu oberst. Von der Mengenlehre bis zur Abschaffung des Heimatkundeunterrichts
und der Zerstörung der Fächer Geschichte und Literatur wurde nahezu
alles „umfunktioniert“, was half, um bereits die Gehirne der Jüngsten
zu waschen. Besonders das Fernsehen tat sich bei der Verbreitung dieser Ideen
hervor. Die Stuttgarter Nachrichten bemerkten 1983 dazu treffend: „Es
hat den Anschein, dass alles gebracht wird, Hauptsache, es kommt nicht aus Deutschland!“
Die Proteste der Studenten und Jugendlichen gegen verkrustete Ordnungen und
Wohlstandsmißbrauch gingen von völlig falschen, erkenntlich wirklichkeitsfremden
geistigen Grundlagen aus, die maßgeblich von den Köpfen der Frankfurter
Schule gelegt und der lebensunerfahrenen Jugend eingetrichtert worden waren.
Ein weiteres Scheitern lag an der Art und an der Sprache, mit der sie sich äußerten.
Das Fachchinesisch der Soziologen und Politologen, hinter dem sich nur zu oft
der Mangel an geistigem Inhalt verbarg, wurde vom Rest der Bevölkerung
gar nicht verstanden.
Der nach diesen Erfahrungen beschlossene Marsch durch die Institutionen, vor
allem im Bereich der für die öffentliche Meinung maßgebenden
Massenmedien, der Justiz und im Bildungsbereich, war erfolgreicher. Das damals
unter Rudi Dutschke so scharf angegriffene „Establishment“ ist heute
mit wohlbezahlten Dozenten und Professoren der damaligen „neuen Linken“
durchsetzt. Die Frankfurter Schule zielte mit ihren wirklichkeitsfremden Ideologien
darauf hin, das gesamte staatliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben
in Deutschland umzugestalten. Statt eines Gemeinsinns und der Opferbereitschaft
für die Allgemeinheit wurde das Streben nach persönlichem Glück
als Sinn des Lebens bezeichnet. Hier schloss auch der „uneingeschränkte
Liberalismus“ mit seiner „Prinzipiellen Grundsatzlosigkeit“
und seinem kulturzersetzenden Einfluss in der modernen Massengesellschaft nahtlos
an.
Bürgerliche Parteien und auch die Kirchen förderten diese Bestrebungen
teilweise, teilweise wurden sie auch nur tatenlos geduldet, was am Ende zum
gleichen Ergebnis führte.
Ein weiteres Betätigungsfeld war nach wie vor die Familie und Pädagogik.
In der Kriegs- und Nachkriegszeit hatte sich die Familie als Stabilisierungsrest
und sozialer Halt in einer sich auflösenden Welt gezeigt. In dieser Zeit
hatte sich der Bindungswert der Familie für die Jugendlichen erwiesen.
Die Familie als Institut von großer Beharrlichkeit ist wegen ihrer Verwurzelung
im biologischen Untergrund den Marxisten stets ein Dorn im Auge gewesen. Karl
Marx sah in seinem Manifest die Auflösung der Familie als eine der Hauptaufgaben
der sozialen Revolution an. Folgerichtig lastete Horkheimer in seinen Studien
der Familie das Entstehen des autoritären Verhaltens an und meint, dass
sie in den Menschen jene Einstellung produziert, die sie für blinde Unterwerfung
anfällig machen. Er forderte daher, die traditionelle Familie als konservatives
Bollwerk zu zerstören. Daran anknüpfend gingen die Ziele der „neuen
Pädagogik“ dahin, das natürliche Vertrauensverhältnis zwischen
Eltern und Kindern sowie zwischen Lehrern und Schülern zu zerstören.
Die Familie wurde als Ort „repressiver“ (unterdrückender) Zwänge
diffamiert, als zentrale reaktionäre Keimzelle sollte sie schon in der
Schule entlarvt und von hier aus verunsichert werden. Der Generationskonflikt
sollte noch verschärft werden. Die auf allen Gebieten vorangetriebene Sexualisierung
traf die Familie ebenfalls in ihrem Kern und trug zu ihrer Abwertung bei. Unter
dem Vorwand, nur das Wohl des Kindes im Auge zu haben, und seine angeblich unterdrückten
Interessen zu fördern, wurde die Familie verunsichert und verleumdet, wurden
die natürlichen und für jede Erziehung notwendigen Bedingungen an
die Eltern in Frage gestellt. Mit vielerlei Mitteln wurde versucht, die Kinder
möglichst der Familie zu entfremden und sie der elterlichen Einwirkung
zu entziehen. 1975 wurde von der Regierung ein Familienbericht erstellt. In
einem kaum verständlichen Soziologendeutsch wurde darin offen versucht,
eine Bewußtseinsänderung zu erzielen. Statt von einer Erziehung in
der Familie als grundlegende Aufgabe zu sprechen, wurde das Wort „Sozialisationsaufgabe“
gewählt und dabei der Familie bisheriger Art die Qualität für
diese Aufgabe abgesprochen. Die Familie zeige „totalitäre Erziehungseinwirkungen“,
die zur gesellschaftlichen Isolierung führen. Es wurde die Kontrolle über
elterliche Erziehungsverhalten und eine Mitbestimmung der Kinder gefordert.
Partnergemeinschaften, Wohngemeinschaften und Kollektive dürften aus diesem
Grunde auch nicht gegenüber der herkömmlichen Familie benachteiligt
werden. Unter einseitiger Zugrundelegung der Milieutheorie sollte suggeriert
werden, dass eine größere Geschwisterzahl Intelligenz und Schulerfolge
herabsetzen würden. Das normale Elternpaar sollte daraus schließen,
dass weitere Kinder sich nachteilig auf die Entwicklung des Erstgeborenen auswirken
würden. Familienpolitik müsse um der Sozialisationschancen der Kinder
willen die gesellschaftlichen Zwänge hinsichtlich der Rolle der Frau abbauen.
Scheinbar fehlte also der Frau und Mutter das richtige Bewusstsein ihrer Lage
und das richtige Wissen um ihre Möglichkeiten, und müsse erst einmal
zur Erkenntnis ihres wahren Glückes als familienablehnende und kinderfeindliche
Emanze angehalten werden. Die von der Frankfurter Schule aufgenommene Lehre
von Sigmund Freud und dessen Schüler Wilhelm Reich, die behauptet, dass
der Geschlechtstrieb eines der mächtigsten Antriebe menschlichen Denkens
und Handelns sei und dessen Unterdrückung im Kindesalter schwere geistig-seelische
Fehlentwicklungen und Neurosen verursachen könnten, wurde durch die linke
Ideologie stark überzogen und politisiert. So wurde in den 60er Jahren
die Forderung nach ungehemmten bindungslosem Ausleben der Sexualität als
Verwirklichung der Emanzipation und auch als angebliche Vorbeugung gegen faschistische
Haltung erhoben. Das sollte in letzter Konsequenz zur Auflösung aller bisher
geltenden Sittengesetze und der so verhassten heilen Familie führen.
Mit ihrer Art der Pädagogik war also nicht die Entfaltung der Fähigkeiten
und der Persönlichkeit des jungen Menschen, bei der die Vertrautheit und
Geborgenheit innerhalb der Familie eine entscheidende Rolle spielt, das Ziel,
sondern die revolutionäre Veränderung der Gesellschaft. An der Universität
Bremen wurde es ganz offen ausgesprochen: „Emanzipatorische Erziehung
ist kein pädagogischer Grundbegriff, sondern Theorie und Praxis des politischen
Kampfes.“ Eine Erziehung im Sinne von Brecht zu Egoisten und Genießern
oberflächlicher Sinnesreize wurde angestrebt. Der antiautoritäre Unterricht
wurde erprobt, Aufhebung aller Prüfungen und Leistungsnachweise angestrebt.
Die gleichmachende und leistungsmindernde Gesamtschule wurde als wichtiges strategisches
Mittel zur linken Gesellschaftspolitik gefordert.
Zusammenfassend wurde aus der „Philosophie“ der Frankfurter Schule,
deren Falschgehalt nicht gründlich genug dargestellt werden kann, u.a.
abgeleitet:
• Die Schul- und Hochschul-„Reform“
• Die Gesamtschule
• Die Freigabe der Pornographie und der Sexualkundeunterricht in den Schulen
• Die Änderung der Strafgesetze durch die so genannte Strafrechtsreform
• Der offene Strafvollzug und die so ermöglichte ständig steigende
Kriminalitätsrate und die Rauschgiftsucht
• Die Auflösung der Eltern-Kind Beziehungen durch die „Erfindung“
des Generationsvertrages, begleitet von der ständigen Beschuldung der älteren
Menschen als autoritär oder sogar faschistoid
Der Geist der Frankfurter Schule verkörpert den Generalangriff auf deutsche
und abendländische Kultur. Inzwischen sitzen die „Frankfurter“
in nahezu allen Schlüsselstellungen der Schulen, der Hochschulen, der Schulbuch-Verlage,
in der Justiz usw.
Ihren angestrebten Marsch durch die Institutionen haben sie durchgesetzt. Aber
auch bis zur letzten Konsequenz? Haben die „Frankfurter Jungakademiker“
von einst nicht eigentlich eine andere Form der Gesellschaft vor Augen gehabt?
Sie sprachen von Aufhebung der Herrschaft des Staates, Zerschlagung bestehender
Ordnungen, Chancengleichheit. Aber was haben wir denn jetzt? Der Kapitalismus
beherrscht und nach wie vor! Aber die Interessen des Kapitalismus sind in vielen
Punkten mit den Interessen der damaligen Rebellen identisch. Auch der Kapitalismus
kann keine selbstständig denkenden Menschen gebrauchen, ihm ist eine familiäre
Bindung ebenso ein Dorn im Auge. Wer hat hier seine unseeligen Interessen durchgesetzt,
wer wurde manipuliert? Nur das deutsche Volk? Wie dem auch sei, für unser
Volk spielt das nur eine untergeordnete Rolle. Die Auswirkungen der Frankfurter
Schule sind verheerend.
Unsere Sprache, unser Denken und Handeln bewegt sich schon so sehr in ihrem
Meinungsklima, dass man sich eigentlich wie bei mittelalterlichen Klosterexerzitien
täglich fragen müsste, wieweit man aus diesem Gebiet bereits selber
gehandelt oder gesprochen hat. Die Gefahr jedenfalls, die nicht nur dem deutschen
Volk von der Frankfurter Schule droht, kann überhaupt nicht deutlich genug
beim Namen genannt werden.
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Die „Pearl Harbor“ – Lüge
Der japanische Angriff auf die US-Pazifikflotte (auf Hawaii) am 07. Dezember
1941 wird als grundloser Aggressionsakt auf eine friedliche, unvorbereitete
und unschuldige Nation dargestellt. 1940 wollten lediglich 2,5 % der Amerikaner
in den Krieg eintreten. Roosevelt wurde damals nur wieder gewählt, da er
den US-Bürgern versprach: „Eure Söhne werden nicht in irgendwelche
ausländischen Kriege geschickt.“ Insgeheim aber drängte Roosevelt
zur Kriegsteilnahme. Er sah darin die Chance den amerikanischen Einfluss über
die halbe Welt auszudehnen. Mit der Cash-and-Carry-Vereinbarung unterstütze
der Präsident England indem er amerikanische Kriegsschiffe zum angeblichen
Schutz zu Verfügung stellte. Den Sowjets bot er ebenfalls Rüstungshilfe
an und schnürte Japan systematisch vom Welthandel ab. Es kam zu einem Öl-Embargo
und die japanischen Vermögen in den USA wurden beschlagnahmt. Es gab im
weißen Haus einen „systematischen Plan, der sein Ziel in diesem
Überfall hatte“. Spätestens im Nov. 1941 (auch etwas vorher
möglich) wurde der jap. Verschlüsselungscode geknackt, dass bedeutet
dass Roosevelt über alle Aktivitäten der Japaner durch seine Geheimdienste
bescheid wusste. Es konnte ihm also gar nicht entgangen sein, dass der Befehl
zum Angriff auf Pearl Harbor gegeben wurde. Schon 1940 trugen die Amerikaner
den Gedanken „den Großteil der US-Flotte in die Nähe Hawaiis
zu verlegen“, aus Provokation. Die Falle, den „ausländischen
Krieg“ ins Inland zu holen, war somit aufgestellt. Eine solche Truppenkonzentration
musste Tokio als Vorbereitung zum Angriffskrieg empfinden.
Pearl Harbor ist eine meisterhafte Inszenierung gewesen, die letztlich Millionen
Tote kostete. (Süddeutsche Zeitung) Es konnte alles nicht schnell genug
gehen und Washington fürchtete nicht den Krieg, sondern den in Europa zeitweilig
in die Nähe gerückten Frieden. Der legendäre Atlantikflieger
Charles Lindbergh trug am 08.12.41 in sein Tagebuch ein: „Ich bin nicht
überrascht, dass die Japaner angegriffen haben. Wir haben sie seit Wochen
zum Krieg gedrängt.“ Drei Tage später notierte er: „Wir
sprechen davon, die Freiheit und Demokratie über die ganze Welt zu verbreiten,
aber für uns sie mehr Worte als Realitäten. Wir haben sie nicht einmal
hier in Amerika ...“
Quellen: Nation & Europa (Jan ’02, Feb ’02), DS, „Day
of Deceit“ = „Tag der Täuschung“ Robert B. Stinnett,
„Hintertür zum Kriege“ Charles Callan Transill Literatur: „Die
Roosevelt-Verschwörung“ Benjamin Colby, „Churchills Friedensfalle“
Martin Allen (bezogen auf D)
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1. Mai
Unabhängig von der deutschen Geschichte und unserem alten Brauchtum, taucht
der politische Ausdruck des 1. Mai bereits 1884 in Nordamerika auf. Hier rief
die weiße Arbeiterbewegung zur Durchsetzung des Achtstundentags zum Generalstreik
auf.
Wir erinnern uns an harte Arbeitsbedingungen während der Industrialisierung.
In unserem Lande verdanken wir Bismarck die soziale Grundsteinlegung in den
Jahren 1883, 1884, 1889 (Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung) aufgrund
dieser schlechten Zustände. Zurück nach Nordamerika: Es kam daraufhin
zu Massenstreiks und Demonstrationen in den Industrieregionen. In Chicago endeten
die Demonstrationen tödlich. 4 Arbeiter wurden am 5. Mai von der Polizei
erschossen.
Acht Organisatoren der Kundgebung wurden festgenommen und der Verschwörung
bezichtigt. Vier von ihnen wurden am Strang hingerichtet, einer tötete
sich selbst. Seit dem 2. Internationalen „Tag der Arbeit“ 1889 wird
der 1. Mai als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ ausgerufen. In der
deutschen Geschichte des 1. Mai ist der sogenannte „Blutmai“ (Berlin
1929) entscheidend. Die christlichen Gewerkschaften (mit interkonfessionellen
Dachverband) lehnten die marxistische Heerschau ab. Ansonsten waren sie aber
kaum weniger streikbereit. Die Spaltung der Sozialisten (KPD und SPD) zog auch
die Spaltung des Feiertages mit sich. Durch die Ermordung des SPD-Polizeipräsidenten
Karl Zörgiebel durch 28 Kommunisten ging der Tag als „Blutmai“
in die Geschichte ein. Das Elend und die Arbeitslosigkeit (Mitte Juli 1932 -
23 Mio Arbeitslose) veranlasste die Leute auf Goebbels Reden und den erhofften
Aufschwung zu bauen. „Den 1. Mai werden wir zur einer grandiosen Demonstration
deutschen Volkswillens gestalten...“ Die Parteien mit ihren Ausschüssen,
Kommissionen und ihren Absichtserklärungen konnten die Aufgaben nicht mehr
lösen. Der Hunger, die Not und das Elend in Deutschland verlangten die
Tat! Damit trat eine Funktionärsschicht ab...
1933 wurde der Tag zum gesetzlichen Feiertag, den „Tag der nationalen
Arbeit“. Der „Tag der Arbeit“ überlebte unter anderem
auch weil er jedem politischen System die Inszenierung von Massenauftritten
gewährleistet. Während sich bis zu den 30/40er Jahren die Menschen
freiwillig zu Protesten und Arbeitskämpfen zur Verfügung stellten,
wurden die Menschen in den Besatzungszonen mit fremden Gedankengut, sowie Darstellungsmaterial
überhäuft. Man denke an die Amerika-Fahnen im Amerikan. Sektor, oder
an die Rote Nelke und den kleinen Wimpel zu Zeiten der DDR. Die Arbeiter mussten
hier geloben mehr zu produzieren und besser zu arbeiten. Nicht mehr der Kampf
um soziale und politische Rechte, sondern das Bemühen um wirtschaftlichen
Fortschritt stand im Mittelpunkt. Der politische Kurs wurde vorbestimmt. Militärparaden
nach sowjetischem Vorbild standen in Ostdeutschland auf dem Programm, während
der Staat sich zunehmend isolierte und sich nur dem östlichen Teil der
Welt verbunden fühlte.
Auf die „gepanzerte Faust der Arbeiterklasse“ wurde erst 1977 von
der SED (nachdem UDSSR und USA den Kalten Krieg überwunden hatten) verzichtet.
Die Spaltung der Politik und der Bevölkerung konnte jedoch somit nicht
überwunden werden und so standen nur noch gekaufte Personen für eine
geschlossene Maikundgebung bereit. Die Menschen in der DDR schafften es jedoch
durch harte Kämpfe und Demonstrationen, bei denen nicht zuletzt auch nationale
Kräfte und Volksempfindung dazu beitrugen, den Staat zu überwältigen.
Seit der Wiedervereinigung wird der „Tag der Arbeit“ nun als Ausdruck
genommen, politisch wie sozial auf die Probleme in unserem Lande aufmerksam
zu machen. Die pöbelnde Seitenkulisse wird irgendwann begreifen müssen,
dass man für seinen Lohn auch arbeiten muss und dass im Zeitalter der Globalisierung,
die Probleme nicht mit Blumen im Haar zu lösen sind.
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Und der Westen schaut weg!
Tschetschenien Geschichte:
18. Jh. islamische Tschetschenen wehrten sich gegen den Versuch der Russen,
sie ans Zarenreich binden zu wollen
1944/45 erste Deportation des gesamten Volkes unter Stalin nach Kasachstan
Vorwand: Kollaboration mit den Deutschen
Das Motto: „Die Tschetschenen sind wilde Tiere, die an Schmutz sterben
würden, wenn die Rote Armee sie nicht zivilisieren würde.“ (Quelle:
Arte-Doku ’03)
1957 Wiedererrichtung einer Republik unter Nikita Chrustschow
1991 Unabhängigkeitserklärung Tschetscheniens, von Präsident
Dudajew ausgehend
Boris Jelzin erklärte Ausnahmezustand, schickte 2000 Soldaten nach Grosny
Strategie: „verbrannte Erde“ wurde bestens umgesetzt
1994-96 1. Tschetschenien-Krieg, kostete 80.000 Menschen das Leben
Russische Truppen konnten dem Widerstand nicht standhalten und zogen ab
.
23.11.1999 2. Kriegsbeginn, Großmacht Russland wollte die Schmach nicht
hinnehmen
Anlass: Sprengstoffanschlag in Russland, bei dem über 200 Menschen starben
Beweis dafür fehlt bis heute? Verweis auf den 11. September-Anschlag 2001
gleiche Methode: ohne Kriegserklärung bombardieren russische Einheiten
die Hauptstadt Grosny
neues Phänomen: „Kampf gegen Banditen und Terroristen“ (Zitat:
B. Jelzin) wurde bereits hier geboren
Militärführung nahm Menschenrechtsverletzungen und Verstöße
gegen internationale Abkommen in Kauf.
von den Russen vollzogen:
- routinemäßige und systematische Folter,
- Verstümmelung und Exekutierung
- Vergewaltigung von Männern und Frauen
- Schläge mit Hämmern oder Knüppeln
- Anwendung von Tränengas und Elektroschocks
- Verschwinden lassen von Personen
„Einheiten der Streitkräfte, denen Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen
wurde, wurden wieder zum Dienst nach Tschetschenien geschickt.“
(amnesty international Österreich)
Verbündete haben’s besser
Noch im Jahr 2000 gab es Stimmen von Menschenrechtsorganisationen gegen dieses
Vorgehen,
doch diese flauten sehr schnell ab. Putin verbündete sich mit Amerika,
der Kampf gegen Terrorismus konnte erfolgen, auf Kosten gezielter Völker.
Nicht verwunderlich, dass durch Tschetschenien wichtige Ölförderungsgebiete
und Öl-Pipelines führen. (Schwarzes Meer – Kaspischer See –
Hafen Novorossiisk). Russland hat also den großen Bruder im Rücken
und D. sieht feige zu.
Was müssen die Tschetschenen erleiden?
Krieg unter grausamen Bedingen: konkretes Vorgehen gegen die Zivilbevölkerung
besonders betroffen: Frauen, Kinder und ältere Menschen, die kraftlos sind
das Aberkennen von Heimat und Identität sowie politische Selbstbestimmung
Verurteilung und Verfolgung eines ganzen Volkes
Unterdrückung von Menschenwürde am Beispiel: „Das sind doch
Bestien, wilde Tiere, Barbaren, Terroristen, Unmenschen...“ in Russischen
Volksliedern und Medien
Absperrung der Fluchtgrenzen
Vertreibung in die Berge
keine Hilfe - der Westen schaut weg, sein Schweigegeld: Russland als Großmacht
gegen den Terrorismus und Kapitalverbündeter
Medien – die keine Hoffnung sind
Tschetschenien ist für die Medien gesperrt, selbst die russische Bevölkerung
erhält nur das vorgefertigte Teufelsbild
„Wenn das andere Europa auf den Zug des neuen aufspringen wolle, müsse
es auch die Werte des erstarkten Russland akzeptieren, das den Kampf gegen den
Terrorismus aufgenommen habe.“
(Neue Zürcher Zeitung, 19.03.03)
„Ich bin viel freier als jeder Durchschnittseuropäer, mit dem ich rede. Wenn ich bestimmte Sachen sage, sehe ich in seinen Augen Angst, ich könnte etwas böses sagen, ein politisch nicht korrektes Wort verwenden, einen nicht ganz konformen Gedanken äußern.“ (T. Tolstaja, russ. Schriftstellerin, Neue Züricher Zeitung)
„Kritiker bezeichnen die Demokratie á la Putin als ein groteskes
Spiel, die Pressefreiheit sei nur vorgetäuscht.“
(Manuela Rosenthal-Kappi „Frankfurter Buchmesse-Bericht“)
Die Zukunft
Auch weiterhin werden sich Frauen in Tschetschenien als Männer verkleiden
und die Waffe in die Hand nehmen. Vielleicht wird der Krieg noch Jahre dauern
und dieses Volk sogar zum Tode verurteilt sein. Ist es da nicht jetzt schon?
Und gibt es nicht noch andere Bespiele für die gleichen Methoden und Machenschaften?
Die letzen Fragen seien:
Gelten Menschenrechte wirklich für jeden?
Sind Menschenrechte eine Frage sittlicher Moral oder politischer Macht?
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Demokratie
Was bedeutet Demokratie? Die Standardantwort lautet: Volksherrschaft. Doch was ist Volksherrschaft?
In der Bedeutung, die dem Wort seit der französischen Revolution anhaftet, gilt Persönlichkeit nicht. Die Demokratie „ersetzt sie durch die tot Zahl und vergißt dabei, daß alle großen Schöpfungen in der Welt das Werk einzelner sind. Vor ihr sind alle Menschen gleich, das Genie und der Idiot und deshalb müssen alle die gleichen Rechte haben. Sie alle müssen (...) auf die Gestaltung der Politik mitbestimmenden Einfluß gewinnen. (...) Maßnahmen, von denen das Wohl und Wehe der Nation abhängt, sind nunmehr abhängig von Mehrheitsbeschlüssen. Einem schrankenlosen Kuhhandel, einer Erpressung sondergleichen durch die politischen Parteien sind Tür und Tor geöffnet.“ (Ph. Buhler, 1938)
Heute können schon 20 Prozent die Mehrheit bedeuten! Im Umkehrschluß heißt das: 60 Prozent des Volkes sind unzufrieden.
Das Volk ist durch die Parteien völlig zerrissen.
Doch Demokratie im ursprünglichen Sinne, wie beispielsweise bei den Germanen, beinhaltet etwas ganz anderes. Die sogenannte „germanische Demokratie“ bedeutet die Einschaltung des Volkswillens in das politische Geschehen. Und zwar in Form einer Vertrauensgrundlage der Massen für eine Person (oder kleine Personengruppe).
Wer hat heute noch Vertrauen in die bestehende Regierung, wo wir schon drei Schritte über den Abgrund hinaus sind?
Jedes Volk ist sich im Inneren einig; auch das deutsche. Wir müssen nur den Mut haben uns wieder selbst zu bestimmen.
In diesem Sinne: Einigkeit macht stark!
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Die GDF auf dem 2. Freiheitlichen Kongress bei Leipzig
Liebe Frauen, auch die GDF war mit einen Infostand vertreten und die Arbeit
als Frauengemeinschaft wurde sehr positiv zur Kenntnis genommen.
Dieser Artikel soll ein Einblick in den 2. Freiheitlichen Kongress sein. Die
hier abgedruckten Reden sind gekürzt, da sie sonst den Rahmen sprengen
würden, sind jedoch inhaltlich nicht verändert worden und als Zitate
zu werten. Deutlich werden unterschiedliche Auffassungen, die nicht mit dem
Denken der Dokumentatorin übereinstimmen müssen. Sie sollen jedoch
dazu anregen über verschiedene politische Lösungsansetzungen nachzudenken.
Die Frauen der GDF haben später die Möglichkeit sich Videoaufnahmen
der Redner anzusehen und Tonträger zu hören.
Paul Latussek (ehem. Stellv. Bundesvorsitzender des
Bund der Vertriebenen / BdV)
„EU-Erweiterung als Chance - Beitritt Polens“
In einer Fülle von Abkommen ist Vertreibung verboten – die Einhaltung
jedoch ist eine Machtfrage. Vertreibung erfüllt den Tatbestand des Völkermordes.
Die Deutschen wurden aus ethnischen Gründen vertrieben, nur weil sie Deutsche
waren. Kurios: Kein Staat ist berechtigt den Völkermord zu definieren und
ihn strafrechtlich zu verfolgen – Recht, wo bist Du?
Die Diskriminierung der Vertriebenen ist jedoch gegeben, da der Mangel des Rechtsbewusstseins
der neuen Beitrittsländer in Bezug des Völkermordes und der Vertreibung
vorherrscht. Nicht der Eintritt stört uns, sondern wie und zu welchen Mitteln
der Eintritt von statten läuft. Dies ist ein Markierungspunkt der deutschen
Nachkriegspolitik gegenüber den dt. Opfern. Bis heute gibt es kein Denkmal
für die Opfer der Vertreibung und der alliierten Bombenanschläge!
Das Volk gewinnt sein Selbstbewusstsein aus seiner Geschichte. Jedoch geschieht
hier eine bewusste Demütigung.
Die EU-Osterweiterung hat uns nicht das gebracht, was von den Politikern erhofft
wurde. Dennoch muss man diese als Chance sehen, sich dieser bewusst werden und
sie zu nutzen wissen!
Man hat bis jetzt eine Minderheiten-Regelung in den ehemaligen Gebieten errungen.
Der deutsche Kulturerhalt wird jedoch von den Polen ignoriert. Wenn die Regierung
diese Fragen offen hält, dann antworten wir: Recht muss man sich erkämpfen!
Die biologische Lösung der Politiker werden wir nicht zulassen. Die Landsmannschaften
werden auf beiden Seiten angegriffen, da sie nicht ins Versöhnungskonzept
passen. Vertreibung ist ein Unrecht gegen das gesamte Volk, deshalb sollen auch
Jugendliche ihre Geschichte nicht vergessen. Wir wünschen uns ein Europa
der Partnerschaftsländer!
Richard Melisch (Buchautor, geb. 1934, besuchte die
Schule in Paris, reiste viel in südostl. Länder) „Pulverfass
Nahost“
Die Umsetzung des Zionismus (territorial) begann im Übergang vom 19. zum
20 Jahrhundert.
Die Zionisten bestanden nur aus einem geringen Prozentteil aus Juden, auch wenn
diese beteten und zu Israel standen. Die Mehrzahl der Juden sind auch heute
noch keine Zionisten, dies muss man wissen um die geschichtlichen Abläufe
zu verstehen.
Wir fragen uns, wann wird uns das Pulverfass um die Ohren fliegen? Israel ist
zwar militärisch stärker, sie können diesen Krieg jedoch nicht
gewinnen. Der Geist der Palästinenser und der arabischen Welt wird immer
stärker sein.
Theodor Herzl (Zionist) sagt unsere Heimat ist Palästina. - Doch die dort
lebenden Menschen werden einfach ignoriert. (nur im Gespräch, in der Praxis
weiß man was mit ihnen geschieht)
1948 schlossen sich Zionisten aus der Ukraine und Ungarn zusammen, sie waren
vom Kommunismus geprägt und weniger religiös. Die religiösen
Juden sind Anhänger von Sharon. Sie haben sich radikalisiert und erheben
Rechtsansprüche, die sie aus ihren rel. Büchern ableiten.
Die Israelis müssen 3 Jahre Kriegsdienst leisten, es kommen kaum Touristen,
deshalb wollen die Juden aus Europa und anderen Ländern nicht zurückkehren.
Es ist heute sehr schwer zu verstehen wie diese Politik heute vollzogen wird.
„Der Bund der Gerechten“ in Israel definiert sich als auserwähltes
Volk. Sie meinen: Unser Gott hat uns befohlen das Land zu besetzen, würden
wir das nicht tun, so käme es dem Zweifel an ihm nahe.
Otto Scrinzi (ehem. Stellv. FPÖ-Bundesparteiobmann,
Facharzt für Psychiatrie, Schriftsteller der Aula, hatte bereits 4 Jahre
Berufsverbot)
„Das nationale Lager in Österreich“
Die größten Feinde sind die Deutschen selbst, da sie Abtreibung zulassen
und Fremdvölker ins Land holen. Eine Politik ohne Ideologie, ohne Rechts
und Links ist wie ein Wald ohne Bäume, ist Chaos, ist Nihilismus.
Die a-programmatische Politik hat keinen Richtungswert. Wovor hat man Angst?
Was wird gewünscht? Danach definiert sich Politik. Freiheitliche Politik
muss den Mut haben, den Auftrag (des Volkes Wunsches) zu erfüllen und sein
Ziel klar kund zu tun. Haider tut dies leider nicht. Er ist eine umstrittene
Person. Haider bezeichnet mich heute als Deutschtümmler. Die Medien stellen
derzeit die 4. Macht(säule) dar, jedoch sind sie nur Instrument der Machthaber.
Alles hängt vom Kapital ab. Nur noch 30-35% der Bevölkerung sehen
sich als Deutsch-Österreicher, da die Umerziehung geglückt ist.
Alexander Demand sagte: Entscheidungen fallen heute nicht mehr zwischen Programmen,
sondern zwischen Personen.
Der Staat ist auf Lügen aufgebaut, diese sind:
1. zu sagen, dass die Zeit der 30/40er Jahre eine schlechte Zeit war
2. dass es die Qualität des Lebens gibt
3. dass wir eine selbstständige Nation sind
Wir müssen uns wieder zum Fundament bekennen und die Geburten fördern,
den Frauen Hilfe leisten, anstatt ihnen „gerechte“ Karrieren zu
ermöglichen. Wir brauchen wieder Mütter, die sich aus Überzeugung
zu ihren mehreren Kindern bekennt.
Gehoch Reisegger (Buchautor, Gründer der Fontünen-Gesellschaft)
„Mit Riesenschritten zur neuen Weltordnung?“
Der metaphysische Kampf, ist der Kampf ums Licht, um die kosmische Ordnung.
Es gibt keine erklärbaren Gründe warum unser Volk vernichtet werden
soll. Die heutige Lage bedeutet: Licht gegen Finsternis, Wahrheit gegen Lüge
– der Kampf der 2 Prinzipien. Seit dem Christentum wurden unsere kulturellen
Wurzeln gekappt. Unsere Wohnstätten waren früher nach rel. Weltbildern
gebaut und eingerichtet. Alles hatte seine Ordnung. Die Darwinistische Theorie
ist unwahrscheinlich, da aus dem Chaos nichts erwachsen kann.
Die geistige Erneuerung muss der Anfang sein. Durch die Gottesverehrung muss
sich der Staat ordnen und nicht umgekehrt - Politiker spielen sich wie Götter
auf. Es ist ein Tanz ums goldene Kalb. Der Gedanke der Nation muss dagegen halten,
nicht der jakobinesche! Gibt es eine Rettung? Die Amerikaner haben keine Geschichte,
Kultur und deshalb keine Seele. Deshalb ist von unserer Seite aus eine Wiedergeburt
möglich! Allerdings sei folgendes Sprichwort angemerkt: Hilf dir selber,
dann hilft dir Gott. Also müssen wir uns daran halten. Die Parteien haben
sich den Staat zur beute gemacht (Zitat Sprengler/ Bothe Strauß). Ein
Volk besteht nur unter einem Naturgesetz. Alles andere sind mechanische Dinge,
die nicht von Bestand sind. Es muss einen verschmolzenen Staat zwischen Gottgläubigkeit,
Volksdasein und Freiheit geben. Dazu ist das Deutsche Volk berufen. Wir müssen
wieder zu uns finden, denn ...am Deutschen Wesen wird die Welt genesen.
Dr. Klaus Nordbruch (Buchautor, Dr. der Philosophie,
war Offizier)
„Die BRD im Jahr 2004 – Bestandsaufnahme einer Narrenrepublik“
Derzeit feierte der Bundespräsident den 8. Mai mit alliierten Mächten
und stieß auf die Niederlage des eigenen Volkes an. Jegliche Menschlichkeit
hat dieser Staat verloren.
Das Problem ist der Mensch selbst (Sokrates).
Das Volk interessiert sich nicht mehr für das System. Die Parteien unterscheiden
sich nur noch in ihrer Buchstabenfolge. Wir leben im Kant-Jahr - das Jahr 2004:
Amüsant, abstoßend, dekadent ... Wir leben in einer Parteiendiktatur.
Das erkennt unter anderem daran, dass auch 10 oder 20% hier absolute Mehrheit
sind. Ich empfehle deshalb dennoch wählen zu gehen, da eine Enthaltung
sowieso von den Politkern ignoriert wird und sonst untern Tisch fällt.
Würden die Regierenden aufgrund ihrer Fehler zurücktreten, dann wären
die Sitze leergefegt. Wer auf dem Standpunkt verharrt, dass das System von alleine
zusammenbricht, der lähmt den Aktivismus der Menschen! Wollen wir unsere
Zukunft selbst gestalten, müssen wir dem Kapitalismus und Pluralismus gegenübertreten.
Wir müssen die Ethikbegriffe wider lebendig machen, wie Fleiß, Disziplin,
Treue, Ehre, Würde, Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft.
Die Alternative zum Jetzt soll das Deutsche Reich sein. Es soll von innen her
gesunden, nicht vordergründig geographisch, sondern geistig gesehen. Das
einzig gültig Prinzip soll sein: Wir fragen nicht was du gestern getan
hast, sondern was du heute bereit bist zu leisten (Zitat von Udo Voigt). Es
muss über den Horizont hinaus erfolgen.
Hajo Herrmann (1933 wurde er Soldat/ Flieger)
„Ein Fliegerleben auf allen Kriegsschauplätzen“
Ich bin eine Quelle ganz besonderer Art, ein Zeitzeuge. Ich sprach mit David
Irving, Carrell und vielen anderen und konnte Einsicht in englische Protokolle
nehmen. Viele Interviews von mir wurden gefälscht.
Sein Leben beschreibt er in den Büchern: Bewegtes Leben und Als die Jagd
zu Ende war – Mein Flug in die Sowjetische Gefangenschaft:
...So sinne ich fort, träume, über eine deutsche Straße wiegend,
von der bunten Bühne meiner Heimkehr. Leise summt der Motor, die Reifen
rauschen unter mir. Wie ein Choral fassen und tragen mich die Stimmen. Wie soll
ich danken? Ich habe sechs Jahre an allen Fronten gekämpft. Wunden machten
mich trotzig, die Orden stolz. Ich habe zehn Jahre in der Unfreiheit gelebt
und versucht, Schwäche und Bosheit zu widerstehen. Ich verlernte Rührung
und Tränen. Ich hebe die Blumen an mein Gesicht. ... Jetzt wurde ich gewahr,
dass östliche Zeit- und Lebensbegriffe meinen Lebensrhythmus auf langsam
gestimmt hatten. Ungewissheit tat sich auf, ob ich in der alten Welt, die so
verändert schien, Tritt fassen könnte, in die Zukunft hinein.
Herbert Schweiger (Buchautor, geb. in der Steiermark,
80 Jahre alt, Jugendführer der HJ, in amerikanischer Gefangenschaft, vier
Mal in dt. Haft)
„Die antiamerikanische Achse Paris-Berlin-Moskau“
Die Zeit arbeitet für uns. Nicht von der Masse werden Entscheidungen herbeigeführt,
sondern von Einzelnen. Die breite Masse lebt immer noch in einer Atmosphäre
von Brot und Spiel. Unsere heutige Problematik ist nicht mehr mit der Zeit nach
dem 1. Weltkrieg vergleichbar. Jeder Punkt diese Erde ist ein Entscheidungspunkt
gegenüber der eigenen Rasse, gegenüber Europa. Wir sind die Knechte
eine internationalen Verschwörung gegen Deutschland. Es sind die Nachwirkungen
des Krieges 1914-45. wie leben immer noch in der Situation des Waffenstillstandes.
Wer nicht erkennt dass der 3 Weltkrieg vorbereitet wird, ist ein Utopist.
Alle Informationen, die man aus der Feindpresse herausfiltert lassen uns diese
Tatsache bestätigen. Es gibt keine Gegenwart, die Geschichte läuft
nach einem Kausalprinzip ab. Wirtschaftlich sind die USA am Ende. Im Jahr 2007
wird das Defizit 1,2 Billionen Dollar betragen. Das sind die Anhaltspunkte für
eine radikale Außenpolitik der USA. Wir haben nach ’45 verlernt
an Macht zu denken. Der Rhein-Main-Donau-Kanal ist nur noch zwei Mal die Woche
für Deutsche Schiffe passierbar. Warum? Weil die die USA keine andere Macht
neben sich dulden. Über das Meer wollen sie Russland, Kasachstan, Usbekistan
u.a. Länder zu ihren nützlichen Idioten machen und auf diesem Wasser-Weg
ihren Krieg führen.
Ölleitungen von Tschetschenien sollen in die Türkei führen. Das
schwarze Meer dient als Sprungbrett, schon 3 Millionen Dollar wurden investiert.
Einige Juden sind dabei Milliardäre geworden. Sie haben die europäische
Staatsbürgerschaft angenommen und entscheiden heute über die Ölpipelines
des zukünftigen Beitrittslandes. Da schließt sich doch der Kreis.
Wir müssen neue Strategien entwickeln, um uns von dieser Entwicklung loszusagen.
Dies ist nur gesamteuropäisch möglich. Die Lösung als Abkopplung
zum Dollar muss der Euro sein (auch wenn ich nicht mit der Politik, die ihn
einführte übereinstimme). Er soll als nationale Währung dienen.
Man muss es von der Goldwährung zur Währung der Arbeit schaffen und
sie hat dem Volke zu dienen, nicht umgekehrt. Der heutige Umerziehungsprozess
erfolgt über das Kapital. Das Geld muss als Kreislaufmittel der Wirtschaft
dienen. In Bezug auf die Atommacht USA brauchen wir einen gleichgewichtigen
Partner, das ist Russland.
Des Weiteren referierten:
-Karl Richter (Publizist und Buchautor)
zum Thema. Geld oder Leben – Stoppt die Globalisierer
-Udo Walendy (Buchautor, 1942 in Berlin geb.)
sein Thema: Der Deutsche Lebenskampf 1939-45
Zu erwähnen sei dass er einen 10 jährigen Prozess um sein Buch: Wahrheit
für Deutschland führte, in dem er aufdeckt dass die Kriegsschuld (2.
WK) nicht auf Deutschland zurück zu führen seien. Alle seine Angaben
und jeder Satz bei ihm sind mit Quellen belegbar und bis heute konnte man ihm
nicht das Gegenteil nachweisen. Das Gericht kritisierte die Fülle an Quellen
sogar als unüberschaubar.
-Pierre Krebs (dt.-französischer Abstammung,
Rechtswissenschaftler, Journalist, Soziologe, studierte Romanistik, Philosophie,
Geschichte und Alt-Skandinavistik) stellte sein Buch Im Kampf um das Wesen vor.
Der identititäre Bezug ist für seine Anhänger wie für seine
Widersacher zum Brennpunkt geworden, um den sich die neuen Trennungslinien des
21. Jahrhunderts bereits abzeichnen, Trennungslinien zwischen zwei Weltanschauungen,
zwei Betrachtungsweisen der Zukunft, zwei Auffassungen vom Menschen: Auf der
einen Seite befinden sich die staatlichen, gesellschaftlichen Massen des weltweiten,
egalitären Technokosmos – das uralte Ungeheuer, vor dem uns Nietzsche
warnte; auf der anderen Seite stehen die ethnische Gemeinschaften, die politischen
und kulturellen Identitäten, die die natürliche Weltpolyphonie widerspiegeln.
Es geht um das Schicksal der Völker, um ihre Kulturen – ein Kampf
um das Wesen!
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Amerikanische
Produkte boykottieren - Wenn dann richtig...
...McDonalds kennt jeder – boykottiert jeder? Der Irak Krieg ist vorbei
und wir kaufen wieder alles?
Oder führt der Boykott sogar zur Gefährdung deutscher Arbeitsplätze?
Eine streitbare „ Das ist amerikanisch das kauf ich nicht mehr“
Vorlage, Vorgabe, Information:
Nahrungsmittel und Genussmittel:
ChiquitaBrands International Inc.
-Bananen und Fruchtsäfte
Fresh Del Monte Produce Inc.
-Bananen, Ananas und andere Früchte
Dole Food CompanyInc.
-Südfüchte und Konserven
Kraft Foods International Inc.(Philip Morris) -Lebensmittel, Kaffee und Süßwaren
der Marke Aladdin, Altoids, Bensdorp, Carte Noire, Finessa, Jacobs, Kaffee Hag,
Kaba, Kraft, Lila Pause, Marabou, Milka, Mirabell Mozartkugeln, Miracoli, Nussini,
Onko, Philadelphia, Ritz, Suchard, Toblerone
-Zigaretten
Procter&Gamble Company
-Punica,Pringels,Wick
Medikamente und Kosmetikerzeugnisse:
Bristol-Myers Squibb Company u.a.Lopirin, Multilind
Heilsalbe
Knoll GmbH (Abbott Laboratories)
Isoptin, Reductil, Paracodin, Ensure Plus Drink
Pfizer Inc. Viagra, Celebrex, sab, Sortis, Zithromax, Olynth, Rhinopront, Hexoral,
Kompensan, Rhinutussal,
Rasiermesser-und Zubehör der Marke Wilkinson
Kaugummis der Marke Trident
Procter&Gamble: Always, Blend-a-med, Bounty, Ellen Betrix,
Helmut Lang, Hugo Boss, Laura Biogotti, Oil of Olaz, Pampers,
Pantene pro-V, Tempo
Reinigungsmittel: Ariel, Dash, Fairy, Lenor, Mr. Proper, Febreze, Vizir
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Europäischer FASCHISMUS
1. Was ist „Europäischer Faschismus“?
1.1 Einleitung
Fälschlicher Weise werden der Nationalsozialismus und der Faschismus als
identische politische Systeme bezeichnet. Dieser vorliegende Text kann nur einen
kleinen Einblick in
die Thematik gewährleisten. Sie stellt aus Forschungshistorischer Sicht
ein großes Gebiet dar, welches durch falsche Anwendungen der Begrifflichkeiten,
erst nach und nach freigelegt werden muss. Doch wenn man genau prüft, so
kann bereits heute, Literatur zur Geschichte und Begrifflichkeit entdecken,
die für jeden Antrieb sein sollten, sich intensiver damit zu beschäftigen
und nicht nur der oberflächlichen Gesellschaftsdoktrin nach dem Munde zu
reden. Wenn man also von Faschismus spricht, muss man erwähnen, dass es
keinen einheitlichen Faschismus gab und gibt. Das ist nur linke Propaganda!
Es ist durchaus möglich, dass ein national bekennender Mensch sich in einigen
geistigen Denkströmungen wieder finden kann. Dies stellt keinen Widerspruch
zur Weltanschauung dar.
Man muss unterscheiden in
-Europäischen Faschismus und
-Außereuropäischen Faschismus (z.B. Argentinien / Peron, Chile /
Pinochet)
In Deutschland gab es nie eine faschistische Bewegung, lediglich Theorien mit faschistischem Charakter von einzelnen Denkern (z.B. Ernst Jünger).
„Erst wenn das Ringen des Lebens ermattet ist, schlägt die Stunde der Wissenschaft. Es gibt jedoch kaum eine Bezeichnung, die in den Jahrzehnten vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges häufiger angeführt, leidenschaftlicher umkämpft und mit größeren Folgen definiert worden ist als die des Faschismus. Kapitalismus und Kommunismus, Liberalismus und Konservativismus mochte man lieben oder hassen, für zukunftsvoll halten oder für absterbend : man wusste ungefähr, worum es sich handelte, man kannte die Freunde und die Feinde. Der Faschismus indessen galt dem einen als reaktionär, dem anderen als revolutionär; dem einen war ein Sammelbegriff für alle Gegner der eigenen Partei, dem anderen ein winziger Ausschnitt aus einer altüberlieferten Position. Es ist vor allem die außerordentliche Differenz in der Umfangsbestimmung, die Verwirrung schaffen musste und die es erklärlich macht, dass die wissenschaftliche Erörterung bis heute kaum begonnen hat.“ (Ernst Nolte)
1.2 Wesensmerkmale und geschichtliche Hintergründe
Die Wesensmerkmale des europäischen Faschismus sind identisch.
Sie lauten: Antikapitalismus und Antikommunismus = Antimaterialismus
Der aufgenommene Kampf gegen die menschenfeindlichen Ideologien: Kommunismus
und Liberalismus mit seiner kapitalistischen Wirtschaftsordnung fand im Faschismus
seine Verwirklichung. Der Faschismus stellt also die Reaktion auf das Versagen
der bürgerlichen Welt in ihren „Demokratien“ dar.
Mutig stand das gesunde Aufbäumen der inneren Kräfte in Agonie der
bolschewistischen Bedrohung Europas gegenüber. Dies war die Antwort der
Menschen auf die Dekadenz der bürgerlichen Welt.
Dennoch unterscheidet sich der Europäische Faschismus stark in den verschiedenen
Ländern (Spanien, Frankreich, Italien, Kroatien, Rumänien, Ungarn).
Das bedeutet, dass verschiedene Strömungen nebeneinander bzw. zeitlich
überschneidend existierten.
Das erste Mal zeigte sich der Faschismus als historische Nachkriegserscheinung
des
1. Weltkrieges. Er stellte als solches eine gesamteuropäische Grundtendenz
dar. Das Grundmotiv war die Abwehr gegen den Bolschewismus/Marxismus.
Die akute Gefahr bestand in ganz Europa. Wie äußerte sich die Bedrohung
genau?
Russland: Es gab die russ. Kommunisten die Bolschewiki, dessen Ideologie kam
nicht von
den Russen selbst, sondern es war die Lehre von dem deutschen Juden Karl Marx,
die sie vertraten. Sie entstanden durch die Spaltung der russ. Sozialdemokratischen
Partei, wobei der kleinere Teil (Menschewiki) vom größeren Teil (Bolschewiki)
unter Führung von Lenin 1903 in der Partei überstimmt wurden.
Der Bolschewismus/Marxismus forderte die Diktatur des Proletariats und den Vernichtungskrieg
gegen die anderen Klassen. Gleichzeitig sollte es zur Abschaffung des Privateigentums
kommen und die Planwirtschaft eingeführt werden.
1. Revolution im Februar 1917, war eine bürgerlich-demokratische Revolution
in Russland.
2. Bolschewistische Revolution fand im Oktober 1917 unter Lenin statt, der aus
dem Schweizer Exil zurückkehrte. Die Revolution war nicht vom Volk getragen!
Es kam zu einem gewaltsamen Umsturz und anschließendem massiven Terror
gegen das eigene Volk! Diese Ideologie sah die Weltrevolution, also eine kommunistische
Weltherrschaft bzw. Rote Diktatur vor! Mit Stalin, der ca. die Politik Lenins
nach dessem Tode weiterführte, begann der Terror in Europa:
Ganz Europa sollte in den nächsten Jahren bolschewistisch werden.
Leo Trotzki (geb. 1879, gest. 1940, Jude, komm. Politiker)
schuf die Rote Armee und die Tscheka (später: GPV?NKWD?KGB). Sein eigentlicher
Name lautete Lew Bronstein. Mit der Roten Armee und der Tscheka (die politische
Polizei der Bolschewiki / ermordete unzählige Gegner der Kommunisten) erreichten
die Bolschewiki in Russland ihre Rote Gewaltherrschaft. Mittels der kommunistischen
Internationalen initiierten sie in den europäischen Ländern (besonders
in Deutschland) den kommunistischen Umsturzversuch.
Alle kommunistischen Parteien (in Europa und den USA) unterstanden immer Moskau
und waren abhängig.
1.3 Vertreter Faschistischer Bewegungen in Europa
1.3.1 Italien
Gabriele
D’Annunzio (Annunzio, Gabriele d’)
Lebensdaten: *12.03.1863 - †01.03.1938
D’Annunzio war Sohn wohlhabender Bauern, später jedoch verschuldet.
Er studierte Philologie (1881). Im Jahre 1896 nimmt er das erste Mal die Philosophie
Friedrich Nietzsches Übermenschen auf. Seine Romane, Gedichte, Novellen
und Dramen wurden weiterhin geprägt durch: Schopenhauer, Dostojewski und
Wagner.
Er sah den Versailler Vertrag als Verstümmelten Sieg.
1. Auftreten des Faschismus:
Am 11/12.September 1919 besetzt er trotz Friedensverhandlungen die dalmatinische
Hafenstadt Fiume (heute kroatisch: Rijeka) mit ca. 2500 Anhängern.
Somit griff er auf dramatische Weise in Friedensverhandlungen (Geheimverträge/
zugesicherte Gebiete standen auf dem Spiel) in Paris ein. Die italienische Regierung
wagt nicht gegen den populären D’Annunzio vorzugehen. Über 1
Jahr bleibt er Kommandant der Stadt und ruft eine faschistische Republik aus.
Seine Lehre war die ungebändigte Lebenslust, die Verherrlichung von Heroismus
(hier mit enthaltender Verherrlichung des männlichen Kriegertodes) und
Omnipräsenz von Ästhetik Die Heroische Lebensanschauung u. Ästhetizmus
sollten wesentliche Grundzüge des Faschismus werden!
Schließlich wird Fiume wird durch Jugoslawien unabhängig erklärt.
Nun wird D’Annunzio von der noch herrschenden italienischen Armee aus
der Stadt vertrieben.
Am 27.-30.Oktober 1922 herrscht der Höhepunkt der innenpolitische Krise
Sozialistische Massenstreiks sind an der Tagesordnung. Benito Mussolini nutz
Bürgerkriegsangst und droht mit Machtübernahme (Marsch auf Rom). König
Viktor Emanuel III. beruft ihn zum Ministerpräsidenten und übergeht
damit das Parlament.
Es erfolgt der Zusammenschluss von D’Annunzio und Mussolini. So agiert
er für die Machtergreifung der Faschisten, was auch gelingt. D’Annunzio
leistete die Vorarbeit Mussolinis.
Am 15.03.1924 wird Ehrung für D’Annunzio durch König Viktor
Emanuel III. mit dem Titel: „Fürsten von Nevoso“ vollzogen.
Er stirbt 1938 an Gehirnblutung in Gardone und wird später im Staatsakt
in Anwesenheit Mussolinis beigesetzt.
Benito Mussolini (ehemaliger Sozialist)
Lebensdaten:
*29.07.1883-† 28.04.1945
Er übernahm vom D’Annunzio-Regime: Gestik, Symbolik, Habitus, also
die äußere Gesamtästhetik für den italienischen Faschismus.
1919 gründet Mussolini mit Gabriele D’Annunzio den Zusammenschluss
rechtsgerichteter Verbände: fasci di combatimento ? Parteiversuch. Die
Forderung nach einer autoritären Ordnung und einer Revision der Friedensverträge
zugunsten Italiens wird somit vereint.
1921 erringt Mussolini 34 Sitze im Parlament und ist mittlerweile führende
Politiker.
Nun wandelt sich die „fasci“ in die Nationalfaschistische Partei
(PNF) um.
Als 1925 die Ermordung des oppositionellen Sozialisten Giacomo Mattettoni bekannt
wird, bekennt Mussolini dies als sein Werk.
Schließlich lässt er 1926 alle Parteien, außer die PNF,
verbieten. Versuchte Attentate auf ihn misslingen.
Die Gründung des „Faschistischen Großen Rats“ erfolgt
1928 und mit den Laternverträgen erkennen sich Italien und der Vatikan
als eigenständige Staaten an.
Die Versöhnung mit der katholischen Kirche erhöht sein Ansehen. Im
Juni 1933 findet das erste Treffen mit Adolf Hitler in Venedig statt.
Es kommt im Jahre 1936 zum Bündnisvertrag mit A. Hitler = Achse Rom-Berlin
(„Stahlpakt“).
Im Oktober 1940 wird der Dreimächtepakt: D-I-J (Antikomintern) beschlossene
Sache.
Schließlich wird die Position Mussolinis 1943 durch die Invasion der Alliierten
auf Sizilien geschwächt ? Dies stärkt die Streikbewegung gegen die
faschistische Herrschaft.
In den Tagen 24./25. Juli setzt Viktor Emanuel III. Mussolini durch den „Faschistischen
Großen Rat“ ab, anschließend wird er verhaftet. Am 12. September
befreit ein deutsches Kommandounternehmen mit Fallschirmjüngern der Waffen
SS (unter Otto Skorzeny) den Duce auf Gran Sasso, wo Mussolini gefangen gehalten
wird und bringen ihn in die Wolfschanze. Er versucht von Salò durch eine
Gegenregierung („Soziale Republik Italien“) die Herrschaft in Nord-
und Mittelitalien wieder zu erlangen.
Anmerkungen:
Hierzu muss man sagen, dass Mussolinis Forderungen, die er anfangs stellte,
nie wirklich erfüllt wurden. Er nahm sozusagen die Hilfe des Kapitals an
(Verbündung mit Kapital und Großgrundbesitzern). Julius Evola (Philosoph
und Schriftsteller) kritisierte in seiner faschistischen Zeitung „Der
Turm“ das Mussolini-Regime. Daraufhin wurde „Der Turm“ verboten
und Evola vom faschistischen Geheimdienst beobachtet. Evola fürchtete gar
Mordanschläge. Mussolini allerdings fürchtete sich auch vor Evola!
Man erkennt hieran sehr deutlich die Unterschiede in faschistischen Denkstrukturen!
Erst mit der „Republik von Salò“ versuchte er nach den alten
Grundsätzen zu streben.
Am 4. Juni erobern die Alliierten Rom und die deutschen Truppen zogen sich aus
Salò zurück. Mussolini erkennt seine schwache Position; er versucht
nach Deutschland zu fliehen,
doch it. Antifaschisten nehmen ihn fest. Er wird mit seiner Geliebten Clara
Petacci am Comer See (in Giuliano di Mezzegra) am 28.04.1945 erschossen. Ihre
geschändeten Leichen werden öffentlich aufgehängt. Am 23.04.1946
wird sein Leichnam vom Mailänder Friedhof von Faschisten entführt
und später in einem Ehrenhain in Predappio, dem Heimatort des Duce, feierlich
beigesetzt.
Schon am 26. Dez. 1946 gründet sich erneut die Faschistische Partei (MSI)
in Rom.
Deutsche Übersetzung: „Bewegung Soziales Italien“. Ihr Parteiprogramm
ist das faschistische Programm von Salò.
1.3.2 Spanien
Francisco
Franco
Lebensdaten: *04.12.1892 - †20.11.1975
Franco, ein militärischer Befehlshaber und General, hatte den kommunistischen
Umsturzversuch in seinem Land niedergeschlagen (Spanischer Bürgerkrieg
– 1936-39).
Es ging um die die Zukunftsfrage: Wird Europa bolschewistisch oder faschistisch?
Das Bürgertum war bankrott und hätte Stalin gesiegt, wäre der
Bolschewismus auf ganz Europa übergegangen. Beispielhaft für die deutsche
Hilfe war die „Legion Condor“.
Auf beiden Seiten kämpften Freiwillige aus ganz Europa. Man nennt dieses
Ereignis auch
den „Focus (Brennpunkt) historischen Ringens“. Hierbei übte
die Katholische Kirche als Unterstützer großen Einfluss aus.
Wer sich intensiver mit Franco beschäftigen will, der kommt an seiner Biographie
nicht vorbei. In einer von 1939 heißt es:
„ Man weiß, dass dieser Man nur eines will: Spanien und noch einmal
Spanien. Man stellt ihn deshalb kalt. Die republikanische Regierung schließt
seine Militär-Akademie... Spanien ist der Dritten Internationalen ausgeliefert.
Die großen Generäle bereiten sich zum Kampf vor. Der Ruf ergeht an
Franco. Spanien braucht ihn, den jüngsten General, und er ist bereit. Nun
erfolgt der Bürgerkrieg in allen entscheidenden Phasen. Franco wird Staatschef
und gestaltet ein neues Spanien. Der Mann, der als Soldat in Marokko unbewusst
ein Ideal verkörperte, wächst an seiner Aufgabe zum schöpferischen
Gestalter eines neuen Staates, einem Erlöser und Zivilisator größten
Stiles, welcher sich den großen Führungspersönlichkeiten, die
das
20. Jahrhundert heraufführte, würdig zur Seite stellt.“
(Aus: Johann Froembgen: Franco - ein Leben für Spanien)
1.3.3 Frankreich
Jacques
Doriot
Lebensdaten: *26.09.1898 - †22.02.1945
In Frankreich wurde 1936 die Partei PPF (Parti Populaire Francais) von Jacques
Doriot (ehem. Kommunist) gegründet. Nach der Trennung von der kommunistischen
Partei wurde er der Führer der ersten faschistischen Massenpartei in Frankreich.
Doriot setzte sich nach der frz. Niederlage 1940 konsequent für eine Zusammenarbeit
mit der dt. Besatzungsmacht ein. Über die Vichy-Regierung (Marschall Philippe
Pètain) setze er sich hinweg und war direkter Ansprechpartner für
die SS, die auf deutscher Seite den neuen Europa-Gedanken vertrat.
Als Mitbegründer der Frz. Freiwilligen-Legion (LVF) kämpfte er gegen
den Bolschewismus.
Er erkannte dass der Kommunismus ein falscher Weg ist und für die eigene
Nation nicht taugt. Der Kommunismus bedeutete die Waffe des bolschewistischen
Russlands (?Moskaus Untertan und des russ. Imperialismus).
Sein Tod gilt als ungeklärt. Jedoch vermutet man, dass Doriot bei einem
Jagdbomberangriff auf seinen Wagen verstarb.
Der französische Faschismus hat einen europäischen Faschismus vertreten.
Hier dachte man immer an eine Europakonzeption! La Rochelle war führender
Vordenker der Partei und bestes Beispiel dafür: Kollaboration mit Deutschland
und der SS = Europaidee
Pierre Drieu
la Rochelle
Lebensdaten: *03.01.1893 in Paris - †16.03.1945
„Der Faschismus ist die politische Bewegung der erneuerungswilligen europäischen
Jugend, die nach 1918 schnell erkannt hat, dass das System der palarmentarischen
Demokratie die Durchführung grundlegender Sozialer und ökonomischer
Reformen erschwere, wenn nicht gar ausschließe.“ (Drieu la Rochelle)
Ernst Nolte über P. Drieu la Rochelle:
„Seine Person „habe sich in das bunt schillernde, in ungreifbaren
Übergängen schwer fassbare Wesen des französischen Faschismus
vielleicht am anschaulichsten verkörpert.“
Seine Leitlinien wurden durchzogen mit
1) Der Errichtung eines Europäischen Staatenbundes
2) Dem Ringen um einen undogmatischen, antimarxistischen Sozialismus
Dies stand im Gegensatz zur Vichy-Diktatur (Maschall Petáin), die eine
nationale Diktatur darstellte, welches aber kein faschistisches System war.
Die Vichy-Regierung galt als nationalpopulistisch. Sie hatte zwar gleiche Grundlagen,
aber dennoch wich sie von Drieu la Rochelles Denken ab. Sie ähnelte eher
den Diktaturen der iberischen Halbinsel, als dem it. oder frz. Faschismus.
Faschisten konnten zwar frei agieren, hatten aber keine Regierungsgewalt und
haben auch nicht die bewaffneten Organe d. Vichy-Regimes gestellt. Im Ostfeldzug
kämpften sie als Freiwillige in der Französischen Legion im antibolschewistischen
Kampf innerhalb der Waffen-SS. Erst kurz vor Berlin wurde sie umbenannt in die
Division Charlemagne. Sie waren die letzten Verteidiger der Reichskanzlei, von
denen sich keiner ergab. Die frz. Gefangenen wurden als wehrlose und waffenlose
Gefangene ohne irgendein Gerichtsurteil von amerikanischen Soldaten erschossen.
„Kommunismus und Kapitalismus zusammen sind die unzertrennlichen Agenten
des Ruins der bekannten Kulturen.“ (Drieu la Rochelle )
Drieu la Rochelles Hoffnung, der deutsche Sieg in Europa würde eine gerechte Neuordnung und den europäischen Zusammenschluss bringen realisierte sich nicht. Daraufhin wählte er 1945 den Freitod.
2. Verweise auf andere faschistische Epochen
An dieser Stelle wird auf andere faschistische Bewegungen bzw. Regierungen verwiesen
wie: die faschistische Diktatur von Quisling in Norwegen, das Ustascha-Regime
in Kroatien, die Eiserne Garde (Legion Erzengel Michael) unter Corneliu Zelea
Codreanu in Rumänien, das Horthy-System (unter dem die nationalsozialistischen
Pfeilkreuzler nicht an der Macht beteiligt waren) in Ungarn, die Mosley-Bewegung
in England – die Beteiligten wurden beim Ausbruch des 2. Weltkrieges in
England eingekerkert.
Auf Corneliu
Zelea Codreanu soll an dieser Stelle noch einmal genauer eingegangen werden.
Lebensdaten: *13.09.1899 in Paris - †30.11.1938
Der rumänische Politiker gründete 1923 die nationalistische „Legion
Erzengel Michael“, die seit 1931 die „Eiserne Garde“ nannte.
Die Organisation wurde vor allem durch Bauern und Arbeiter unterstützt.
Codreanu holte die Menschen zu Arbeitsdiensten, bei den Brücken, Kirchen
und Staudämme gebaut wurden. Auch als Erntehelfer kamen diese zum Einsatz.
Mit Einrichtung von günstigen Kantinen und Lebensmittelmärkten gewann
er die Arbeiterschaft auch in den Städten für sich.
Als Codreanu 1937 bei den Parlamentswahlen 16 Prozent der Stimmen erhielt und
zur drittstärksten Partei wird, kommt es zum Verbot seiner Organisation.
Er wird im Mai 1938 zusammen mit anderen Führern verhaftet und des Hochverrats
angeklagt. In der Nacht zum 30. November 1938 erschoss die Gefängnisgarde
Codreanu und seine Mitstreiter bei der Überführung in ein anderes
Gefängnis. Offiziell heißt es: „Auf der Flucht erschossen“.
Die eiserne Garde blieb jedoch auch nach seinem Tod aktiv. Seine Anhänger
reagierten auf die Erschießung mit Anschlägen. Daraufhin werden 250
Gardisten ohne Prozess von König Carol II. der Erschießung zugeführt.
Im September 1940 kommt es auf deutschen Druck hin zur Bildung einer Koalitionsregierung
zwischen General Ion Antonescu und Horia Sima, dem Nachfolger Codreanus. Sima
wurde nach dem Sturz Antonescus 1944 von Hitler als Chef einer rumänischen
Exilregierung eingesetzt.
Nach dem Sturz des Ceaucescu-Regimes bildeten sich mehrere rechte Gruppen, die
sich in der Tradition der „Legion Erzengel Michael“ sehen.
3. Der Unterschied zwischen Faschismus und Nationalsozialismus
...ist, dass
1. der faschistische Staat die monarchistische Staatsform hatte bestehen lassen,
während der nationalsozialistische Staat alle Parteien und nichtnationalsozialistischen
staatlichen Formen und Organisationen aufgelöst hatte,
2. im Faschismus der Staat die lebensbestimmende Macht des Menschen war (der
Mensch kommt nur als Staatsbürger zur Geltung), im Nationalsozialismus
jedoch das Volk als nationale Lebens- und Schicksalsgemeinschaft als das bleibende
und beharrende galt (Volksgemeinschaft),
3. deshalb der Nationalsozialismus in Gegnerschaft zum Judentum stand, was dem
Faschismus naturgemäß fremd war,
4. im nationalsozialistischen Staat eher völkisches, rassisches Denken
(»Blut und Boden«) vorherrschte, im faschistischen jedoch eher staatlich-imperialistische
Interessen (Cäsarentum) im Vordergrund standen,
5. der nationalsozialistische Staat auf einer Weltanschauung beruhte, während
der faschistische auf einer Ideologie gründete [...]
6. im faschistischen Staat das Christentum und vor allem die römisch-katholische
Kirche als integraler Bestandteil der italienischen Kultur angesehen und deshalb
in den Staat mit einbezogen wurde,
7. während der Nationalsozialismus schon wegen seiner Rassenlehre antichristlich
eingestellt sein musste“
Gegenüberstellung - National(sozial)ismus bedeutet:
• Der Staat muss das Fortbestehen des Volkes sichern.
• Der Staat ist nur soweit gut, wie er dem Volke dient.
In der Außenpolitik hielt das 3.Reich, bis auf die Staatenbündnisse
-zuerst der "Stahlpakt" (D-I), später die "faschistische
Achse" (D-I-Japan)- bis zum Schluss politische Distanz zu den faschistischen
Bewegungen in Europa. Denn diese Bündnisse beruhten neben dem Antikommunismus
auf ausschließlich außenpolitischen Notwendigkeiten (genötigte
Übereinstimmung von außenpolitischen Interessen).
Unterschiede zwischen Nationalsozialisten und Faschisten waren nicht nur formalistischer
Art (Staatsform), sondern auch im konkreten Sinne der Weltanschauung und im
politischen Handeln vorhanden.
Quellen:
• Auszüge und Zitate aus Junges Forum Nr.1/76 April 1976
• Ernst Nolte: „Der Faschismus in seiner Epoche“. - 5. Aufl.
– München : Piper-Verl., 2000, S. 24
• „Antifa heißt Gewalt“ – Autokollektiv gegen
Totalitarismus, S. 22-23
• Lebensdaten aus dem Weltnetz von folgenden Seiten: http://www.dhm.de
(Biographien), http://www.uni-weimar.de, www.idgr.de
• Der Brockhaus in einem Band und Johann Froembgen: Franco - ein Leben
für Spanien, 1939. - Innenklappentext.
Literaturhinweise
zum Thema:
- die genannten Quellen
Sekundär: Ernst Nolte, Armin Mohler
Primär: Deutschland: Ernst Jünger „Abenteuerliches Herz“
bzw. frühere nationalrev. Schriften, Gottfried Benn, Italien: Julius Evola,
Willi Koerbel-Habsheim: „Erlebter Faschismus - Aufstieg und Sturz Mussolinis“
Frankreich: Drieu la Rochelle, Robert Brasilach
(Bild zeigt Julius Evola)
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