Gemeinschaft Deutscher Frauen

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Startseitetext3


Unerfüllter Kinderwunsch

ngefähr jedes 6. Paar bleibt ungewollt kinderlos. Dies kann mitunter für die Beziehung zur Zerreißprobe werden.
Immer mehr Paare entscheiden sich für die Reproduktionsmedizin, Tendenz steigend. Doch für Körper und Seele erweist sich die Reproduktionsmedizin als sehr belastend. Die Hormone, etwa Clomifen zur Auslösung des Eisprungs, können in Einzelfällen  nicht nur die Eizellen zur Reifung bringen, sondern auch Myome oder Zysten wachsen lassen. Heilpflanzen begleiten uns Menschen schon seit Jahrtausenden, im Gegenteil zur schulmedizinischen Hormonbehandlung. Eine naturheilkundliche Fruchtbarkeitssteigerung,  etwa mit pflanzlichen und homöopathischen Arzneien, ist in jedem Fall gesünder und auch die Erfolge vielversprechend. Selbst bei jahrelangem Kinderwunsch haben sich Entgiftungskuren, Entsäuerung, sowie die gezielte Anwendung hormonell regulierender  Heilpflanzen und homöopathischer Arzneien bewährt.  Einen Hauptgrund für die sinkende Fruchtbarkeit sehen Fachleute in dem steigenden Alter der Gebärenden, bzw. Frauen mit Kinderwunsch. Immer mehr Frauen wollen erst Karriere machen und dann schwanger werden. Doch mit zunehmendem Alter werden die Eisprünge seltener, sodaß die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis stetig sinkt. Laut einer Statistik muss eine 20-Jährige die schwanger  werden will im Durchschnitt fünf Zyklen lang probieren. Eine 40-Jährige braucht bereits 20 Zyklen. Doch in vielen Fällen lässt sich der Eisprung mit Naturarzneien anregen. Bewährt haben sich zum Beispiel Teekuren mit Beifuß (Artemisia  vulgaris). Beifußtee regt die hormonelle Achse an und ist angezeigt, wenn etwa nach Antibabypille die Regelblutung ins Stocken geraten ist. Am besten kombiniert man das Kraut mit anderen hormonell anregenden Heilpflanzen wie Rosmarin und trinkt ab  Ausklingen der Monatsblutung bis zum Eisprung täglich einen halben Liter davon. Auch der Frauenmantel (Alchemilla  vulgaris) gilt seit Urzeiten als Symbolpflanze der Fruchtbarkeit, was auch schon der Name allein aussagt. Das becherförmige Blatt  kann mit dem Geburtsschoß einer Frau verglichen werden. Bei unseren Vorfahren war sie das Attribut der Frigga. Vor allem  Zubereitungen aus der frischen, blühenden Pflanze (z.B. Alchemilla Urtinktur von Alcea) regen den Eisprung an, kräftigen  die Gebärmutter, verbessern die Gelbkörperhormonproduktion und lindern Regelkrämpfe. Das edle Rosengewächs soll  bei Neigung zu Fehlgeburt wie auch  zur Verhütung des Wochenbettfiebers eingesetzt werden. Die Homöopathie verfügt ebenfalls  über zahlreiche Arzneien für die Fruchtbarkeit. Mit dem rechten Mittel kann man das Clomifen der Reproduktionsmedizin durchaus ersetzen. Der Eisprung lässt sich z.B. mit Hilfe von homöopathisch aufbereitetem Kupfer anregen. Ein weiteres Mittel  für die Fruchtbarkeit ist Pulsatilla. In der Homöopathie zählt Pulsatilla, die Küchenschelle, zu den wichtigsten Frauenmitteln. In der ersten Zyklushälfte eingenommen kann Pulsatilla D6 den Eisprung anregen. Die homöopathisch aufbereitete Küchenschelle wirkt auch einer weiteren  häufigen Ursache der Unfruchtbarkeit entgegen: dem Gelbkörpermangel. Das  Frauenmänteli und die Schafgarbe regulieren, zum Beispiel als Tee getrunken, die Gelbkörperhormone und fördern somit Empfängnis und Einnistung der befruchteten Eizelle. Doch die beste Arznei kann nicht helfen, wenn man durch falsche Lebensweise der Fruchtbarkeit den Boden nimmt. Vor allem Kaffee, Nikotin oder Alkohol, sowie  Dauerstress sind Gift!  Meist trifft bei  einer Unfruchtbarkeit jedoch nicht nur ein Grund zu. Das heißt, bei vielen Paaren wirken sich drei bis vier Ursachen gleichzeitig  hemmend auf die Empfängnis aus. Nicht selten treffen ein verfrühter Eisprung bei unreifer Eizelle mit einem Gelbkörpermangel zusammen. Häufig kommen noch  medizinische Faktoren von Seiten des Mannes hinzu.  Entgegen der landläufigen Meinung Vieler tickt die biologische Uhr nämlich nicht nur für  Frauen, sondern auch für Männer. Denn auch bei Männern sinkt mit dem Alter die Spermienzahl und Qualität. Ab dem 35. Lebensjahr treten häufiger Defekte der Samenzellen auf. Neben dem natürlichen Alterungsprozess können sich wiederum  Stress, Genuss- oder Umweltgifte oder eine sitzende Lebensweise vermindernd auswirken. Wenn Anzahl und Beweglichkeit der Spermien gesteigert werden sollen, können Kuren mit Vitamin E und Zink, sowie der tägliche Genuss von Brennnesselsamen ins Auge gefasst werden. Eine zähe, fruchtbare Pflanze wie die Brennnessel überträgt ihre Heilkräfte eben auch auf den Menschen! Auch Kürbiskerne  oder Pastinakwurzel sollten auf den Speiseplan stehen, denn diese Nahrungspflanzen wirken sich günstig auf Fruchtbarkeit und Potenz aus. Laut Gynäkologen liegen die Ursachen bei Kinderlosigkeit bei ca. 40 Prozent beim Mann.


 
Suchen
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü