Willkommen bei der Region Mitteldeutschland
Schön das ihr Interesse zeigt und näheres Erfahren möchtet.
Unsere Region besteht aus jungen Frauen, Müttern und unseren Interessentinnen.
Wir arbeiten in den Regionalengruppen einmal monatlich zusammen, dabei ist es uns wichtig verständlich und praxisnah zu bleiben. In der Regionalenarbeit werden in Form von Vorträgen, Rollenspielen oder mit Hilfe von Bildmaterial Themengebiete wie Geschichte, Kultur, Frauentum und Heimatkunde erarbeitet. Zu unseren Treffen möchten wir gern einer jeden Frau das Gefühl vermitteln, sich wohl zu fühlen und angekommen zu sein. Gemeinschaft leben wir, indem wir gemeinsame Ausflüge machen, zum Beispiel ins Museum oder zum Völkerschlachtdenkmal.
Momentan sind wir eine kleine aber feine Runde doch „WIE FRUCHTBAR IST DER KLEINSTE KREIS WENN MAN IHN WOHL ZU HÜTEN WEIß“.
Wir brauchen nicht jede aber vielleicht gerade dich.
Eure Mädels aus Mitteldeutschland.
Berichte der Region Mitteldeutschland
- Zu Gast bei den Schildbürgern - Neu-
- Ehrendes Gedenken 2009 - Neu -
©RolfHandke / PIXELIO |
©simon45/ PIXELIO |
Zu Gast bei den Schildbürgern
An einem gemütlichen Sonntag Nachmittag verabredeten Sandra und Ich uns zu einem Ausflug ins Schildbürgermuseum, in Schildau. Im Museum angekommen erwartete uns eine spannende und bunte Reise durch die verschiedenen Anekdoten der Schildbürger.
Die vielen Räumlichkeiten im Museum waren mit Geschichten und Bildern umrahmt, sodass man schon sehr schmunzeln musste was sich die Schildbürger alles hatten einfallen lassen.
Am bekanntesten ist wohl als sie versuchten das Licht in Säcken ins Rathaus zu tragen. Denn die Schildbürger hatten vergessen Fenster ins Rathaus zu bauen. Auf dem Ratstag beschlossen die Einwohner Schildaus das Licht der Mittagssonne mit Säcken und Gabeln in Töpfe und Körbe zu füllen und ins Rathaus zu tragen. Einer versuchte sogar das Licht mit einer Mausefalle zu fangen, all diese Bemühungen halfen nichts und im inneren des Rathauses blieb es dunkel.
Schildau gilt ebenfalls als Gneisenaustadt, der Geburtsort des großen Patrioten aus der Zeit der Befreiungskriege, Neidhard von Gneisenau 1760-1831. Gneisenau ist bekannt als Militärreformer des damaligen preußischen Heeres und als Initiator der Volksbewegung gegen die Herrschaft Napoleons.
Ein wissenswerter und lustiger Nachmittag neigte sich dann dem Ende zu und wir haben wieder ein Stück mehr unserer Heimat kennengelernt.
Alice
Geschichtsverein Schildau e. V.
Marktstraße 14
04889 Schildau
Museum der Schildbürger -
Incl. Gneisenau-Museum
Tel. 0049 3 42 21 - 6 22 3
Internet:
www.schildbuerger.de
www.schildau.de
www.schildbuerger-museum.de
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 10:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 13:30 bis 16:00 Uhr
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Ehrendes Gedenken 2009
Auch dieses Jahr fand ich mich mit den örtlichen Kameraden zu einem stillen Gedenken zusammen. In Vorbereitung dazu gestalteten wir die Gestecke selbst und gaben ihnen damit eine eigene Note. Ein Gesteck brachten wir auch zum Grab eines Soldaten auf dem Friedhof, welcher bis vor kurzem nicht mal einen Namen geschweige denn ein ansehnliches Grab hatte. Dieses wurde durch ein paar Kameraden auf eigene Initiative hergerichtet und mit einem Holzkreuz versehen.
Zum Kriegerdenkmal unseres Ortes gingen wir mit der hiesigen Feuerwehr, dem Heimatverein und unserem Herrn Bürgermeister. Dort angekommen wurden wir mit Blasmusik erwartet. Als das Lied „ Ich haft einen Kameraden" beendet war sprach der Bürgermeister ein paar abgelesene Worte, die er recht kurz und gezwungen formulierte. Der Vorsitzende des Heimatvereins ergriff nach der Kranzniederlegung auch das Wort und ging dabei auf das Gedenken ein, welches für jeden Bürger eine Selbstverständlichkeit sein sollte, nur leider fanden sich außer uns nur einige wenige Ältere Bürger am Denkmal ein.
Am Nachmittag trafen wir uns zur zweiten Kranzniederlegung, mit dem Kreisverband der NPD welche wir durch unsere Anwesenheit unterstützen wollten. Wir schritten langsam und unwissend zum Denkmal, es ist an einem kleinen Berg gelegen, im Halbkreis angelegt und sechs Steine mit den Namen der gefallenen Soldaten verziert. Ein Kamerad sprach ein paar Worte und machte uns klar was und wie viel die Männer im Kampf um unser Land gaben. Als wir uns auf den Rückweg machten ist unser erscheinen in dem beschaulichen Ort natürlich nicht unbemerkt geblieben, ein paar Anwohner dankten uns sogar für unser kommen und den Kranz.
Alice