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Kennst du die alten traditionellen Oster-
Das Osterfest ist da! Mit den Kindern haben wir viele neue bunte Eier bemalt, unseren Osterstrauß geschmückt und vielleicht hat die eine oder andere auch einen Palmbuschen nach traditioneller Art gebunden und mit bunten Bändern geschmückt. Diesen ließen unsere Vorfahren ja nach dem Ostersonntag das ganze Jahr über als "Glückszweig" in der Stube hängen. Osterstrauß und Palmbuschen sind nichts anderes als das Symbol des Lebensbaumes (man kennt ihn aus der germanischen Mythologie). Wie die Rute an Weihnachten soll er Glück, Gesundheit bringen und ein langes Leben. Jetzt aber naht zunächst der Gründonnerstag. Warum der so heißt? Nun, an ihm wurde traditionell ein Gericht mit Kräutern gegessen. In Frankfurt z.B. die typische Frankfurter Soße. Und vielerorts kennt man die berühmte "Neun-
Die Himmelsscheibe von Nebra
Sternstunden germanischer Geschichte
Nach ca. 3600 Jahren hat unsere deutsche Erde ein einzigartiges und wunderbares Zeugnis unserer Vorgeschichte freigegeben: die Himmelsscheibe von Nebra. Der unsagbare Fund war eine grüne Kupferscheibe mit goldenen Symbolen des Himmels. Es wird davon ausgegangen, dass die Scheibe ehemals schwarz war und die goldenen Elemente noch mehr ins Auge stachen. Hinter der einfach erscheinenden Darstellung des Himmels verbergen sich komplizierte astronomische Inhalte deren Deutung ein geschlossenes Weltbild unserer Vorfahren, das zu dieser Zeit einzigartig war, offenbart. Es zeugt von einem hohen astronomischen Wissen unserer Vorfahren. Die Himmelsscheibe ist weit vor Stonehenge und den ägyptischen Pyramiden datiert und zeigt so, dass nicht immer das „Licht aus dem Osten kommt – Ex oriente lux“. Wer die eindrucksvolle Himmelsscheibe noch im Original betrachten möchte, kann dies im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle tun. Wen die Geschichte der Himmelsscheibe aber noch mehr interessiert und etwas Zeit mitbringt, kann sich auf eine Reise in die Vorzeit machen – auf die „Himmelswege“ in Sachsen-
Frühlingszeit
Groß und Klein erwarten nun langsam den Frühling. Gerade nach einem langen, harten Winter ist die Sehnsucht nach Sonne und der Farbe Grün besonderst groß. Im Gegensatz zu heute war der Winter früher gefürchtet wegen der Kälte, den Krankheiten und knapper vitaminreicher Nahrungsmittel. Eine Jahreszeit voller Entbehrungen. So ist es kein Wunder, dass unsere germanischen Vorfahren gerade die Winteraustreibung und die Frühlingsfeste in vielen Liedern, Tänzen und Spielen emsig und ausgelassen gefeiert haben. Auch heute noch empfinden wir das Frühlingserwachen tief in unserer Seele und erwarten mit Freude das Erwachen der Natur. Das Austreiben des Winters beginnt mit lärmenden Umzügen mit erschreckenden Masken, Anbrennen von Feuern, Singen, Spruchsprechen, Umtragen von Lichtern, also unserem heutigen Fasching, Fasnacht und das romanische Wort Karneval. Gleichzeitig war das Winteraustreiben mit dem Wunsch verbunden, dass ein gutes Jahr für die Bauern kommen sollte, damit eine reiche Ernte eingefahren werden konnte. An Lichtmess, dem 2. Februar, begann die Arbeit auf den Feldern wieder und in vielen Orten Deutschlands wurden Feuerräder den Hang hinuntergerollt oder Fackelumzüge abgehalten. ..... mehr lesen